Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V.

Politik

Nicht der Lärm -
der Umgang mit dem Lärm
ist das Dilemma

Wenn unsere Politiker 
an beliebigem Ort während einer beliebigen Veranstaltung zu einer beliebigen Sache Stellung nehmen, 
liegt ihrem Engagement in der Regel eine ganz bestimmte Methode zugrunde:
Aus Abneigung, am Ende in die Pflicht genommen zu werden, 
reichen sie rechtzeitig die Verantwortung 
von einem zum anderen weiter.
So können sie sich alle verantwortlich fühlen
und sind es am Ende doch nicht.

Die Herrschaft der organisierten Unverantwortlichkeit funktioniert in der Regel perfekt.
Dazu finden Sie hier Beispiele


Chronik zur Lärmsanierung an Schienenwegen
Der Schienenverkehrslärm ist bis heute an bestehenden Schienenwegen gesetzlich nicht geregelt. Die DB AG darf Lärm machen so viel sie will - keiner hindert sie daran. Unsere SPD/ CDU Politiker fordern immer dann, wenn sie in der Opposition sind, eine gesetzliche Regelung für die Lärmsanierung an Schienenwegen. Sind sie an der Macht, lehnen sie eine gesetzliche Regelung ab. Da unsere FDP Politiker fast immer mitregiert haben, sind sie dafür, dass die DB AG uneingeschränkt Lärm machen darf. Da die GRÜNEN Politiker den Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern wollen, haben sie nichts gegen eine stetige Erhöhung des Schienenlärms einzuwenden. Unsere Chronik gibt einen Überblick von 1974 - 2000
hier
Das besonders überwachte Gleis (BüG)
Die DB AG hat über Jahre ihr Schienennetz verkommen lassen, ihre Gleise nicht geschliffen. Deshalb erfand die DB AG das BüG. Sie verspricht, ein BüG regelmäßig zu kontrollieren und zu schleifen. Dafür verlangt sie einen Bonus von 3 dB(A). Die Justiz billigt der DB AG inzzwischen den Bonus zu. Die DB AG hält aber nicht ihr Versprechen. Das BüG soll dazu dienen, den Lärm ohne Lärmschutzmaßnahmen zu reduzieren. Tatsächlich erhöht es aber die Lärmbelastung. Seit mehreren Jahren erhalten Betroffene keine Auskunft, ob ein BüG kontrolliert und geschliffen wurde. 
Das Beispiel einer Hamburger Bürgerinitiative zeigt die perfekt funktionierende Herrschaft der organisierten Unverantwortlichkeit. ( Chronik von 1996 - 2001)
hier
Chronik einer Petition zum Einstieg in die Lärmsanierung
1989 reichte eine Bürgerinitiative eine Petition zur Lärmsanierung an Schienenwegen ein.
Im Januar 1990 beschloss der Deutsche Bundestag die Petition der Bundesregierung zur Berücksichtigung vorzulegen. Die Chronik umfasst den Zeitraum von 1989 - 20001
hier
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Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e. V. Januar 2001