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10- Punkte Programm „ leises Rheintal“ der Umwelt- und Verkehrsminister von Rheinland-Pfalz und Hessen 25.Februar
2010 Im
Mittelrheintal bestehen unmittelbar an den Bahnstrecken erhebliche Lärm-
und Erschütterungsbelastungen, die die Gesundheit der Anwohner gefährden
und die regionale Wirtschaft beeinträchtigen. Das angekündigte
Pilotprojekt „Leiser Rhein“, das Nationale Verkehrslärmschutzpaket II
der vorherigen Bundesregierung und die im Koalitionsvertrag der neuen
Bundesregierung genannten Ziele sind wichtige Schritte zur Einleitung
notwendiger Abhilfemaßnahmen, die aber nicht ausreichen oder für die ein
verbindlicher Zeitplan fehlt. Das nachfolgende 10-Punkte Programm zielt
darauf ab, durch eine Kombination kurzfristiger, mittelfristiger und
langfristiger Maßnahmen den Schienenverkehr im gesamten Mittelrheintal
schrittweise Menschen- und umweltverträglicher zu gestalten. Die Länder
Hessen und Rheinland-Pfalz erwarten für die Bevölkerung im
Mittelrheintal von der Bundesregierung:
Für
das hoch belastete Mittelrheintal muss dieses Ziel sicher erreicht werden. Begleitend
ist ein Lärmmonitoring mit Dauermessstationen einzurichten.
Zur
Vermeidung von gesundheitsschädlichen Aufwachreaktionen sind die nächtlichen
Spitzenpegel deutlich zu reduzieren. In diesem Zusammenhang ist die lärmmindernde
Wirkung von Geschwindigkeitsbeschränkungen zu prüfen.
Das
technisch und betrieblich mögliche Potential zur Minderung von Lärm- und
Erschütterungen an der Strecke muss ausgeschöpft werden.
Die
notwendigen Maßnahmen zum Lärm- und Erschütterungsschutz (wie z.B. die
Beseitigung von Störstellen und die Vermeidung von unnötigem Laufenlassen
von Dieselmotoren im Stand) müssen vom EBA durchgesetzt werden.
Hierzu
muss sich die Bundesregierung bei der EU-Kommission für die Anpassung der
TSI-Lärm einsetzen.
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