| Bundesvereinigung
gegen Schienenlärm e.V.
Wissenschaftliche Beiträge
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Vorschlag
für eine vereinfachte VDI 3722-2 (Wirkung von Verkehrsgeräuschen -
Teil 2)
Der 2.Entwurf für die VDI-Richtlinie 3722-2 zur Summation von Verkehrsgeräuschen von Straßenfahr-, Schienenfahr- und Flugzeugen enthält viele Argumente, die den hier beschriebenen einfachen mathematischen Anforderungen nicht genügen (siehe unten). Daher wird hier ein vereinfachtes VDI-3722-2-Verfahren angegeben, das es zuläßt, für zwei Untersuchungsgebiete die Tages-Lästigkeit und die Nacht-Aufweckwahrscheinlichkeit bezüglich dieser drei Geräuschquellen miteinander zu vergleichen. Damit ist es möglich, dasjenige Gebiet zu bestimmen, das als "HotSpot" bevorzugt lärmsaniert werden sollte.
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Das Maximalpegelhäufigkeitskriterium
für nächtlichen Güterzugverkehrslärm
In dieser Arbeit werden Möglichkeiten zur
Berücksichtigung der großen Unterschiede zwischen realen und nach der
Schall 03 berechneten Vorbeifahrpegeln von Güterzügen vorgestellt. Neben
der Bewertung der Mittelwerte durch die Schall 03 werden dazu die
Vorbeifahrpegel jedes einzelnen Güterzuges betrachtet. Eine Grundidee
dazu findet sich bereits im Fluglärmgesetz: dort wird die Anzahl von
Flugzeugen festgelegt, deren Schallpegel |
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Grenzen der Lärmwirkungsforschung erschienen in: Immissionsschutz 15 (2010), Heft 4, 184 -192 ungekürzte Fassung: Grenzen der Lärmwirkungsforschung In der Lärmwirkungsforschung der letzten
40 Jahre werden Forschungsergebnisse publiziert., bei denen die
Auswertverfahren einer kritischen mathematischen Überprüfung bedürfen.
Dies gilt insbesondere, wenn die Ergebnisse von den verwendeten
mathematischen Auswertverfahren abhängen. In dieser Arbeit wird die
mathematische Beschreibung der Lästigkeit von Verkehrslärm untersucht.
Dazu wird in der Lärmwirkungsforschung meist nach einer Graden oder
Parabel gesucht, deren Summe der Abstandsquadrate zwischen Kurve und
Messpunkten minimal ist. |
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Schienenbonus oder
-malus? DAGA 2010,
Vortrag Mathematische Verfahren zur Bewertung und zum Vergleich von Befragungen zur Verkehrslärm-Lästigkeit Schienenverkehrslärm hat in seiner mathematischen Beschreibung eine große Ähnlichkeit mit Flugverkehrslärm, da bei beiden Lärmarten der Unterschied zwischen einem Mittelungspegel (wie dem L_day, dem L_DEN oder dem L_night) und einem Vorbeifahrpegel meist größer ist als bei Straßenverkehrslärm. Dennoch werden oft Mittelungspegel von Schienen- mit denen von Straßenverkehrslärm verglichen. - In diesem Vortrag werden verschiedene Verfahren zur Beschreibung und zum Vergleich von Daten einer Befragung zur Lästigkeit von Schienen-, Flug- und Straßenverkehrlärm bewertet. Zur Beschreibung einer Verkehrslärm-Lästigkeit wird gezeigt, dass Geraden einer linearen Regression für jede der genannten Verkehrsarten mathematisch ungeeignet sind, da dadurch der falsche Eindruck erweckt wird, dass zwischen Mittelungspegeln und Lästigkeit ein linearer Zusammenhang besteht. Es werden daher mathematisch bessere Lösungen für die Beschreibung einer Verkehrslärm-Lästigkeit angegeben. Auch die Streuung der Antworten auf Befragungen wird in der Beschreibung berücksichtigt. Dabei zeigt sich, dass nicht nur zwischen der Lästigkeit am Tag und der während der Nacht Unterschiede auftreten, sondern auch zwischen der Tageszeit von 06 bis 18 Uhr und der "lärmsensiblen" Tageszeit von 18 bis 22 Uhr. Für eine ausführlich dokumentierte Untersuchung der Lästigkeit von Straßen- und Schienenverkehrslärm während der "lärmsensiblen" Tageszeit (von 18 bis 22 Uhr) werden die zuvor eingeführten Beschreibungen demonstriert und bezüglich verschiedener Bonus- und Malus-Aussagen diskutiert. Wegen der Größe der Datei haben Sie bitte beim Herunterladen ein wenig Geduld |
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24h-Mittelungspegel LDEN
und nächtlicher Schienen-Güterverkehr
Die Einführung des
24-Stunden-Mittelungspegels LDEN ist nicht geeignet, um verschiedene Lärmsituationen
angemessen |
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Schienenmalus
zu lärmsensibler Tageszeit Hier wird eine allgemeine mathematische Beschreibung einer „Lästigkeitskurve“ angegeben und auf die Ergebnisse des Forschungsverbundes „Leiser Verkehr“ aus dem Jahr 2004 angewandt (siehe dazu: Lärmbelästigung durch Straßen- und Schienenverkehr in Abhängigkeit von der Tageszeit) Es ergibt sich, dass zu einer „lärmsensiblen“ Tageszeit (zwischen 18 und 22 Uhr) Straßenverkehrslärm nur so lästig ist wie um 16 dB erniedrigter Schienenverkehrslärm und daher für diese Zeit ein „Schienenmalus“ von 16 dB sinnvoll wäre. |
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Außenpegel-Frequenzverteilung
bei Straßen- und Schienenverkehrsgeräuschen Notwendige Korrektur der 24. BImSchV und der Akustik 23 (Ausgabe 1997) Nach der gültigen Verkehrslärmschutzverordnung
- 24. BImSchV - wird angegeben, wie die erforderlichen bewerteten
Schalldämmmaße zu berechnen sind. U.a. werden in einer Tabelle die
Werte für die Korrektursummanden E für Straßen- und
Schienenverkehrswege angegeben .Je größer der Korrektursummand E
ist, desto höher ist das erforderliche bewertete Schalldämm-Maß.
Wenn daher eine Wohnung (oder ein Zimmer) lärmsaniert werden soll,
weil der Außenraum zu laut ist, dann sollte
die Schalldämmung der Fenster und Wände möglichst
hoch sein. |
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Güterzug-Schallemissionen:
Messung und gesetzliche Bewertung
erschienen in: Immissionsschutz 13 (2008), Heft 4, 193-196 Ein grosser Teil der Schallemissionen bei der Vorbeifahrt eines Güterzuges wird durch das Abrollen der Räder seiner Güterwagen auf einer Schiene erzeugt. Damit hängt der Vorbeifahrpegel eines Güterzuges sowohl von dem Schienenzustand als auch von dem Zustand der jeweiligen Wagenräder ab. Für die Vorhersage (oder Planung) der Lärmbelastung durch Güterzüge wird in Deutschland das Berechnungsverfahren (”Schall 03“) verwendet, das 1990 in der 16.BImSchV gesetzlich verankert wurde. Das Berechnungsverfahren erlaubt es, den ”Vorbeifahrpegel“ eines einzelnen Güterzuges an einem festen Bezugsort zu berechnen. Dieser wird jedoch zur Beurteilung des Schienenverkehrslärms nach der 16. BImSchV nicht verwendet, sondern stattdessen wird ein ”Beurteilungspegel“ berechnet, der den über ein Jahr zeitlich gemittelten Immissionspegel an diesem Bezugsort angeben soll - getrennt nach Tag und Nacht. Zwischenzeitlich gibt es neuere Messergebnisse von Güterzug-Schallemissionen. Diese werden hier vorgestellt und mit statistischen Verfahren bewertet. Ziel dieser Bewertung ist die Bestimmung eines Grenzpegels für Güterzüge, |
| Nächtlicher Schienen-Güterverkehr - Möglichkeiten einer Lärmminderung - Beispiel (2007) |
| Mathematische
Aspekte der gesundheitlichen
Beeinträchtigung durch transiente Geräuschereignisse auf der
Grundlage von zeitlich veränderlichen Cortisol -Konzentrationen (DAGA
2006)
In dieser Untersuchung
geht es um die gesundheitliche Beeinträchtigung durch nächtlichen
Güterverkehr. |
| Bewertung
des akustischen Schienenzustandes durch den Schallmesswagen Diese Veröffentlichung erschien in Immissionsschutz 11 (2006), 168 - 170 Bisher
wurde weder ein allgemeingültiges Mittelungsverfahren
für die verschiedenen Radrauigkeiten der einzelnen Räder eines
Schienenfahrzeugs
noch für die verschiedenen Rauigkeiten der beiden Schienen eines
Gleises gefunden. Es wird in dieser Untersuchung gezeigt, dass die
arithmetische Mittelung zu einer höheren Belastung der Anwohner führt
als die energetische Mittelung. |
| Drei-Brücken-Problem
Die Emissionen von Brücken werden durch ihren „Brückenzuschlag" beschrieben. Hier geht es um einen Vergleich und den Hinweis auf ein Problem. |
| Brücken
und ihre Lärmbewertung
In der Schall 03 wird der Brückenzuschlag für alle Fahrzeugarten und für alle Brückentypen einheitlich festgeschrieben – obwohl bekannt ist, dass jede Brücke ihren eigenen Brückenzuschlag erfordert Weder der arithmetische Mittelwert noch die Summe aus Mittelwert und Standardabweichung aller Brückenzuschläge beschreiben die (physikalisch messbare) Lärmsituation an einer einzelnen Brücke. Hier geht es um eine Definition des Brückenzuschlags für Neubau- und für bestehende Strecken. |
| Mathematische
Beschreibung von aufweckendem Güterschienenverkehr Vortrag, gehalten auf der DAGA '05 am 16.3.05 in München Es wird gezeigt, dass die zur Zeit gültige Beschreibung der
Schallemission von Güterzügen
nicht geeignet ist, um daraus ableiten zu können,
ob ein Schlafender geweckt wird. Notwendig
ist, |
| Aufweck-Pegel
und Lärmpausen bei Schienen- und Fluglärm
Die Untersuchung erschien in Immissionsschutz 9 ( 2004), 114 -124 |
| Schallemissionen
von Hochgeschwindigkeitszügen
"Stand der Technik" und 16.. BimSchV |
| Umrüstung
von Güterzügen
Wie ändert sich die Lärmbelastung? |
| Gleispflege
- Bestimmung von Schleifzyklen
An vielen neu gebauten Strecken sind im Rahmen von Planfeststellungsverfahren die Lärmbelastungen berechnet worden. Auf dieser Grundlage wurde entschieden, ob der vorgesehene Schienenverkehrslärm bei "durchschnittlich gutem Schienenzustand" innerhalb der örtlich vorgeschriebenen Grenzwerte bleibt oder ob – wegen Überschreitung dieser Grenzwerte – Lärmschutzwände gebaut werden müssen. Eine Auswertung von Messprotokollen zeigt, dass es Streckenabschnitte gibt, bei denen Überschreitungen von mehr als 10 dB(A) auftreten. Die Überprüfung eines Gleises auf Einhaltung der Grenzwerte erfordert die Kenntnis verschiedener Daten: |
| Lärmbelästigung
durch ungepflegte Gleise Diese Veröffentlichung erschien im Rahmen des Projektes "Untersuchung zur Gleispflege bezüglich einer Bonusregelung für besondere Gleispflege" in Immissionsschutz 5 (2000), 134 -140 Zwischen
der Lärmentwicklung durch Schienenverkehr und dem Schienenzustand der
Gleise |
| Schienenbonus
bei Bahn und Transrapid Diese Veröffentlichung erschien in der Zeitschrift Der mathematische und naturwissenschaftliche Unterricht; MNU 51 /1; 15.1.98, S 11-17 Diese Untersuchung enthält u.a. auch einen kurzen historischen Überblick zur Geschichte der Schallbewertung |
| Theorie
der Gleispflege Diese Veröffentlichung erschien im Rahmen des Projektes "Untersuchung zur Gleispflege bezüglich einer Bonusregelung für besondere Gleispflege" in Immissionsschutz 7 (2002), 4 - 8 |
| Schienenzustand
und Vorbeifahrpegel Am Beispiel eines von Güterzügen befahrenen Gleises wird in dieser Untersuchung eine Rechenvorschrift vorgestellt, die es erlaubt, den von diesem Gleis ausgehenden Schienenverkehrslärm vorauszuberechnen. |
| Mittelwertbildung
bei Lärmmessungen Die Beschreibung des Lärms wird umso ungenauer, je stärker die einzelnen Lärmpegel voneinander abweichen. (pdf Datei) |