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weiteres Informationsmaterial
zur Sicherheit von Lärmschutzwänden an Hochgeschwindigkeitsstrecken der DB AG:
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Einen Auszug aus der
Mängelliste
des gerichtlich bestellten Gutachters finden Sie hier
Die gesamte Mängelliste finden Sie hier |
die DB BrojektBau hat eine
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Grundsatzuntersuchung
zur Sanierungsmöglichkeit von Schutzwänden mit einer Höhe von 2,00m ü.
SOK an der Neubaustrecke Köln-Rhein- Main in Auftrag gegeben.
Das Gutachten von König, Heunisch und Partner (45 Seiten) liegt seit dem
23.9.2005 vor.
Aus der Einleitung zum Gutachten:
"An der NBS Köln-Rhein/Main kam es, schon kurze Zeit nach der
Inbetriebnahme, zu Schäden an den Lärmschutzwandkonstruktionen. Diese
Schäden sind darauf zurückzuführen, dass die Lärmschutzelemente bei
Zugvorbeifahrten durch einen zeitlich und örtlich veränderlichen Staudruck
zu Schwingungen angeregt werden. Aufgrund der hohen Anzahl von
Spannungswechseln, die durch Zugvorbeifahrten während der Nutzungsdauer
initiiert wurden, ist bei den einzelnen Bauteilen eine Materialermüdung
eingetreten. Diese Materialermüdung gefährdet nicht nur die
Dauerhaftigkeit der Bauwerke sondern auch die Verkehrssicherheit und die
Standsicherheit.
An der NBS Köln-Rhein/Main wurden daraufhin die als primär angesehenen
gefährdeten Wände (3,00 -5,00 ü. SOK und 5,00 lichter Abstand)
verschiedensten Sanierungskonzepten unterzogen und berechnet, wobei als
Schlussfolgerung meistens ein Neubau der zu sanierenden Lärmschutzwand
unumgänglich war."
Ebenfalls von König, Heunisch und
Partner liegt seit dem 21.9.2005 der Bericht
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Versuche zur Ermittlung der
Beanspruchung der Pfahlkopfbewehrung bei in Bohrpfählen eingespannten
Pfosten von Lärmschutzwänden vor (24 Seiten;
Versuchsdurchführung an der Technischen Universität Darmstadt, Institut
für Massivbau)
Aus der Einleitung zum Gutachten:
"Ein Standarddetail der Lärmschutzwände der NBS Köln-Rhein/Main
sind köcherartig in die Köpfe von Bohrpfählen eingespannte Stahlpfosten. Bei
der Bemessung der Lärmschutzwände und damit auch der Bohrpfähle wurde die
nicht vorwiegend ruhende Lastcharakteristik nicht bzw. nicht hinreichend
berücksichtigt."
Die Beanspruchung der Pfahlkopfbewehrung lässt sich mit Hilfe der üblichen
Bemessungsmethoden nur sehr konservativ abschätzen. Bei jeweils
konservativen Modellannahmen lässt sich die Dauerhaftigkeit der Bewehrung
in den meisten Fällen nicht nachweisen. Gestützt auf Versuche soll ein
verbessertes Ingenieurmodell zur Berechnung der Beanspruchung der Bewehrung
abgeleitet werden.
Von der DB ProjektBau liegt ein
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Sanierungskonzept
Alu-Wände (29 Seiten) vor.
Aus der Einleitung zum Konzept:
"Kurz nach Aufnahme des Regelbetriebes (Januar 2003) sind zunächst
Schäden an den Aluminiumelementen aufgetreten. Bei weiteren Untersuchungen
wurde ermittelt, dass auch die Pfosten der Gründung der Wände den
Belastungen aus den Druck- und Soglasten vorbeifahrender Züge nicht
dauerhaft standhalten wird. Die mangelhaften Wände wurden als
Gewährleistungsmängel geltend gemacht. Die Mängelbeseitigung wurde von
der Bau-Argen jedoch abgelehnt. Zur Festellung der Schadensursache
....wurden gerichtliche Beweisverfahren eingeleitet.
Die Schäden an den Schallschutzwänden haben sich seit Anfang 2003
massiv ausgeweitet und nehmen, trotz bereits teilweiser großflächiger
Rückbaumaßnahmen weiterhin zu.....
Die DB ProjektBau wurde seitens der DB Netz mit Schreiben vom 26.8.05
aufgefordert, bis zum 30.9.2005... ein technisch sinnvolles und möglichst
wirtschaftliches Gesamtkonzept zur Wiederherstellung der planfestgestellten
Schall-,Sicht- und Windschutzwände aus Aluminium, auf der Basis des
heutigen Kenntnisstandes, vorzulegen....
Von verschiedenen Wandherstellern wurde mittlerweile die Entwicklung neuer
Wandelemente und Wandsysteme betrieben.Diese Entwicklung ist bei einigen
Herstellern abgeschlossen, bei anderen weit fortgeschritten...."
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