| Bundesvereinigung
gegen Schienenlärm e.V.
Bürgerinitiative Bremen |
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10. Jan. 2011: Zug um Zug Bahnlärm vermindern |
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16.09.2010 Oktober
2010 - Am Donnerstag, den
16.09.2010, hat sich auf einer Versammlung mit über 100 Bahnlärm-Betroffenen
die Bahnlärm-Initiative Bremen gegründet. Aus
der Gruppe der Versammelten heraus haben sich 15 Personen gefunden, die
zukünftig die Arbeit der Initiative vorantreiben werden. Als
Arbeitsgrundlage beschloss die Versammlung einstimmig die beiliegende
Resolution "Bahnlärm vermindern!" Die Initiative versammelt
sich am 7. Oktober 2010 zu ihrem ersten Arbeitstreffen, wer mitarbeiten
möchte, kann sich melden bei
Walter Ruffler "Mit so vielen Teilnehmern hatten wir nicht gerechnet", sagte Versammlungsleiter Günter Knebel mit Blick auf den überfüllten Raum im Dammweg 18-20. Mit vorbereitet worden war die Gründungsversammlung von Dr. Angelina Sörgel, Ulrich Draub und Walter Ruffler. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in erster Linie aus Mitte, Östliche Vorstadt, Hastedt und Schwachhausen, aber auch aus weiteren Stadt- und Ortsteilen, die an der Bahnstrecke liegen wie Hemelingen und Walle. Mitdiskutiert haben auch Mitglieder mehrerer Beiräte und der Bremischen Bürgerschaft. Auf der Versammlung wurde informiert über das aktuelle Planfeststellungsverfahren zur "Ertüchtigung" von Gleis 1 des Bremer Hauptbahnhofs, über die bisher vorliegende Kritik an diesem Kapazitätsausbau für Güterzüge sowie über grundsätzliche Maßnahmen zur Reduzierung von Lärm und Erschütterungen durch Güterzüge. Eine Bahnlärm-Initiative Bremen konstituierte sich, die die beiliegende Resolution "Bahnlärm vermindern!" zur Arbeitsgrundlage hat. Sie wurde einstimmig durch die Versammlung verabschiedet. Ein wichtiges Ziel ist die Vernetzung der vom Bahnlärm Betroffenen und der bereits in einigen Straßen und Stadtteilen bestehenden Gruppen, so dass unser gemeinsames Anliegen - Minderung des Bahnlärms - wirkungsvoll vorgetragen und umgesetzt werden kann. Mitglieder der neu gegründeten Bahnlärm-Initiative werden am 1. Internationalen Bahnlärm-Kongress am 13./14. November 2010 in Boppard am Rhein teilnehmen (www.ibk2010.de). Der zunehmende Lärm durch steigenden Güterverkehr mit veralteten Waggons ist ein deutschlandweites Problem, das auch Österreich und die Schweiz als "Transitländer" betrifft. Die Schweiz hat mittlerweile ihre Güterwagen umgerüstet und lärmsaniert - vorbildlich! Aber: "Die ausländischen Lärmgüterwagen sind heute und auch künftig eine Hauptlärmquelle bei uns," schreibt die SSB-Schweizerische Schutzvereinigung gegen Bahnlärm (www.bahnlaerm.ch) und fährt fort: "Schlimme deutsche Luftlärm-Angriffe auf die Schweiz: Warum wehrt sich die Schweiz im Gegenzug nicht auch endlich und energisch gegen die dramatischen Lärmexporte der Deutschen durch die zahllosen alten deutschen Lärm-Güterbahnwagen, die da unser Land täglich und stündlich durchqueren und verlärmen?" Deutschland als Lärm-Exportweltmeister? Das muss ein Ende haben, unsere Schweizer Kolleginnen und Kollegen haben unsere volle Unterstützung. Resolution:
Bahnlärm vermindern! |