| Bundesvereinigung
gegen Schienenlärm e.V.
Aktuelle Notizen |
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Aktuelle Notizen in 2010; 2009; 2008; 2007; 2006; 2005; 2004; 2003; 2002; 2001 |
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15.12.2011:
Ramsauer stellt 5-Jahresplan für
Verkehrsprojekte vor: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat heute
den Entwurf des Investitionsrahmenplans (IRP) für die
Verkehrsinfrastruktur des Bundes für den Zeitraum 2011-2015 vorgelegt. 17
Projekte werden nun auf die lange Bank geschoben und sollen nicht vor 2015
begonnen werden. U.a. gehört dazu: die Y-Trasse, die Anbindung der
Fehmarnbelt-Querung, Abschnitte des vierspurigen Ausbaus der
Rheintaltrasse. Investitionsrahmenplan des Bundes |
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15.12.2011:
"Schienenbonus nicht mehr zeitgemäß". Öffentliche
Anhörung zum Lärmschutz im Ausschuss für Verkehr des Deutschen
Bundestages, 14. 12. 2011 Im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung fand gestern eine öffentliche Anhörung statt. Grundlage des Hearings war die Anträge: Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen „Schutz vor Bahnlärm verbessern – Veraltetes Lärmprivileg Schienenbonus abschaffen“ sowie Antrag der SPD-Fraktion „Für einen neuen Infrastrukturkonsens – Schutz der Menschen vor Straßen- und Schienenlärm nachdrücklich verbessern“. Gesetzentwurf
der Fraktionen der CDU/CSU und FDP zur Änderung des Bundes-
Immissionsschutzgesetzes, Dezember 2011
Hier einige Auszüge aus den Stellungnahmen
der Sachverständigen weitere Informationen zur Abschaffung des Schienenbonus hier: http://rheintalbahn.wordpress.com/presse-artikel/
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| 15.11.2011: Demonstration gegen Stuttgart 21 am 26. November 2011 in Stuttgart: Es geht auch um Verbesserung des Lärmschutzes gegen Bahnlärm. Mitglieder der verschiedenen Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm sind recht herzlich eingeladen. Weitere Informationen: Gernot - Peter Schulz <gegenS21@gmx.net> |
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19.10.2011: Demonstration gegen Bahnlärm
am 24. Oktober 2011 in Bremen von 18.30 Uhr - 19.00 Uhr Schwabenstreich Bremen/Oldenburg: Treffen um 17.45 Uhr direkt am Bismarckdenkmal am Bremer Dom. Ab 18.00 Uhr Marsch zum Hauptbahnhof. Weitere Informationen: Gernot - Peter Schulz <gegenS21@gmx.net> In Rüdesheim plant die Bürgerinitiative
gegen Bahnlärm im Mittelrheintal eine zeitgleiche
Veranstaltung. |
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20.07.2011:
Antrag der SPD-Fraktion vom 05.07.2011: Bürgerinnen und Bürger dauerhaft
vom Bahnlärm entlasten- Alternativen Güterverkehrsstrecke zum
Mittelrheintal angehen: In diesem Antrag fordert die SPD, dass der
Bundestag die Bundesregierung auffordern soll:
1. eine Machbarkeitsstudie hinsichtlich möglicher neuer Schienengüterverkehrstrassen und der Umleitung des Güterfernverkehrs über andere bestehende Bahntrassen sowie deren Ertüchtigung zu erstellen und 2. kurz- und mittelfristig lärmmindernde Maßnahmen (z. B. die Umrüstung der Waggons auf die wesentlich leiseren K- bzw. L-Sohlen, lärmmindernde Maßnahmen an den Gleisen und am Gleisbett, Einführung lärmabhängiger Trassenpreise sowie weiterer passiver Lärmschutz) beschleunigt umzusetzen. http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/064/1706452.pdf Und wie reagiert die CDU/CSU auf diesen
Antrag? oder mit Ankündigungen von Maßnahmen, die
teilweise schon vor mehr als 10 Jahren angekündigt wurden - z.B. die
K-Sohle - deren lärmreduzierende Wirkung aber sachlich falsch
angesetzt werden. Die behauptete Lärmreduzierung durch den Einsatz der K_Sohle ist bisher nicht nachgewiesen. Bisher ist die Frage offen, ob ein mit K-Sohle ausgerüsteter Güterzug nach drei Jahren noch ebenso leise ist wie nach seiner 1. Testfahrt. Einen Unterschied von mehr als 5 dB(A) zwischen der Vorbeifahrt eines Güterzuges mit Graugussklotzbremsen und der Vorbeifahrt eines Güterzuges mit K-Sohlen gibt es nach Berechnung nicht. Siehe neues Regelwerk der Bahn, Schall03, Entwurf. Siehe Eintrag auf dieser
Seite vom 0.3.07.2011: |
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04.07.2011:
Einladung zur GroßDemo am 09. Juli 2011 in Stuttgart:
Diese Einladung richtet sich nicht nur an die Gegner von S21. Sie
richtet sich auch an alle, die sich gegen eine gewissenlose Politik von
Bund und Bahn und deren eigennützige Interessen wehren. Das Projekt Stuttgart 21 - ein
Paradebeispiel von Volksverdummung? http://laermberechnung.de/2011/07/01/projekt-stuttgart-21-ein-paradebeispiel-von-volksverdummung/
Kontakt: gernot.schulz@schwabenstreich-bremen-oldenburg.com |
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03.07.2011:
Bis 2020 soll der Schienenlärm um 10dB(A) reduziert werden. Eine
wesentliche Maßnahme soll das Umrüsten der Güterzüge mit K- / LL-Sohlen sein. Ist die Maßnahme geeignet, den Lärm der
Güterzüge dauerhaft wesentlich zu mindern? Sind Güterwagen |
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01.07.2011: Stuttgart: Zwischenbericht von sma
bewertet S21-Test kritisch: Die
Verwirrung um den so genannten Stresstest zu Stuttgart 21 hört nicht auf.
Der unabhängige Gutachter, das Schweizer Planungsbüro sma, hat Zweifel
daran, dass das Bahn-Projekt den Test in allen Punkten besteht. Die
Deutsche Bahn reagierte gelassen auf die Kritik des Gutachters.
Wie aus einem dem SWR vorliegenden Papier des Züricher Planungsbüros sma hervorgeht, haben die Schweizer Planer bislang nur wenige Vorgaben der Deutschen Bahn zum Stresstest für Stuttgart 21 vorbehaltlos akzeptiert. In wichtigen Punkten des Papiers, mit dem auch der Lenkungskreis von Stuttgart 21 am 16. Juni über den Sachstand informiert worden war, machte sma Vorbehalte geltend. Die meisten Vorgaben der Bahn zum Stresstest hatte das Planungsbüro bis zu diesem Termin aber noch nicht abschließend geprüft. http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=8253260/1qw3ir0/index.html |
25.06.2011: Rechnungshof:
Bund kontrolliert Bahn zu wenig.
Die Bahn bekommt jährlich 2,5 Milliarden Euro vom Staat. Der
Qualitätsbericht, den das Unternehmen dafür liefert, sei aber ungenau,
so der Bericht des Rechnungshofs. Das liegt vor allem an undeutlichen
Vertragsformulierungen.
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24. Juni 2011: Kurzfilme zum
"Bahnwahnsinn" von Studenten der Kunstschule Offenburg. Bereits
an anderer Stelle wurde schon auf die Kurzfilme aus dem Sommersemester
2010 hingewiesen, die zum Download zur Verfügung stehen. Die Filme
greifen das Bahnlärmproblem mit ganz unterschiedlichen Mitteln auf und
sind z.T. sehr originell und im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur
Abwechslung gut einzusetzen. Hier einige Beispiele |
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20. Mai
2011:Stadt und Land zahlen den Löwenanteil von S21, und die Bahn
sahnt ab - eine Finanzierungsakrobatik , die man kaum für möglich hält: Wirtschaftsfachleute haben über die Finanzierung von Stuttgart 21 herausgefunden : Die tatsächliche Lastenverteilung verkehre sich ins Gegenteil. Nicht Bund und Bahn finanzierten den Großteil des Projekts, sondern in erster Linie Stadt und Land. Nach dieser Untersuchung, „erzielt die Bahn doppelt soviel Einnahmen wie sie ins Projekt investiert“. Bahnchef Grubes Spruch, „die Bahn schenkt Stuttgart einen Bahnhof“, komme angesichts dieser Erkenntnis einer Verhöhnung von Land und Leuten gleich. Ausgehend von den offiziellen Zahlen und
dem Diagramm zur Lastenverteilung werden in einer 16-seitigen Broschüre
erstmals alle publik gewordenen Erlöse und Transferleistungen addiert und
subtrahiert. Unterm Strich kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass der
Erlös der Bahn sogar höher ausfällt als die Projekt-Investitionen von
Bund und Bahn zusammengenommen. |
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06. Mai
2011: Am 16. Mai steht der Entwurf der VDI - Norm 3722-2
(Wirkung von Verkehrsgeräuschen - Teil 2) zur Diskussion:
Dieser Entwurf umfasst 60 Seiten und enthält zahllose fragwürdige Formulierungen, die - bei Anwendung - zu noch fragwürdigeren Ergebnissen führen: Zum Beispiel: - zur Beschreibung der Lästigkeit am Tag Parabeln (erst bei Straßenverkehrslärm mit einem Jahresmittelungspegel von 98 dB werden 100% der Anwohner "sehr belästigt") und - zur Beschreibung der Aufweckwahrscheinlichkeit bei Nacht Geraden (erst bei 175 dB werden alle Schlafenden geweckt, bei 200 dB sogar 118% aller Schlafenden!) verwendet, anstelle mathematischer Funktionen, die einerseits die Lästigkeit am Tag und andererseits die Aufweckwahrscheinlichkeit während der Nacht besser beschreiben. Es gibt einen 16 Seiten langen Vorschlag, der die Anwendung der VDI - Norm ganz wesentlich vereinfachen und nicht zu den o.g. fragwürdigen Ergebnissen führen würde. Dieser Vorschlag wird am 16. Mai dem Gremium zur Diskussion vorgelegt. |
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05 Mai
2011: DB - Gezielte
Investitionen für das Netz von morgen: Die DB Netz AG setzt die derzeit verfügbaren Mittel ein, um bereits begonnene Projekte fortzuführen und Kapazitätsengpässe zu beseitigen. Die Voraussetzung für ein weiteres Wachstum des Schienenverkehrs ist eine leistungsfähige und hochwertige Infrastruktur. Neu- und Ausbaustrecken sind ein wesentlicher Bestandteil für das Netz von morgen und daher unverzichtbar. Einen Überblick über die Neu- und Ausbauprojekte finden Sie hier: http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/konzern/db__hintergruende/bauen__bahn/ausbau__neubauprojekte/aus__und__neubauprojekte.html |
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11
April 2011:Wie wirken unterschiedliche Güterwagen-Bremssysteme
auf den Vorbeifahrpegel nach 50.000 km Laufleistung? Bis
zum Jahr 2020 sollen Verkehrsgeräusche um 10 dB(A) gesenkt werden (gegenüber
2008).Wenn diese Aufgabe durch Umrüstung vorhandener Güterwagen (von
Grauguß-Klotz-Bremse auf Verbundwerkstoff-Bremssohle) erreicht werden
soll, dann ist die Frage, ob allein eine solche Umrüstaktion eine Lärmminderung
von 10 dB(A) bewirken kann - oder ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.
Dieser Frage möchte die BVS nachgehen. Die BVS wünscht sich zu diesem Thema
eine Diskussion und Antworten auf ihre Fragen. Hier können Sie einen
Kommentar abgeben: Die K-Sohle ist zugelassen - die LL-Sohle nicht. Sind Lärmsanierungsmaßnahmen an der Quelle lediglich Pilotprojekte? |
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04. April 2011: Güterzüge machen Mittelrheintal zu einem der lautesten Orte in Deutschland: Hier finden Sie den aktuellen Pressebericht |
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31 März
2011: Bürger im Mittelrheintal sind stärkeren Lärmbelästigungen
ausgesetzt als Flughafenanwohner: Die
Bürger im Mittelrheintal werden stärker vom Lärm belästigt als
Anwohner von Autobahnen oder am Flughafen. Dies haben Messungen und eine
im Auftrag des Hessischen und des Rheinland Pfälzischen
Umweltministeriums erstellte
Befragungsstudie
ergeben. „In weiten Bereichen hat das im Rheintal abgeschlossene
Lärmsanierungsprogramm des Bundes nicht dazu geführt, den
Schienenlärm erträglicher zu gestalten“, stellt Umweltministerin
Puttrich fest. „Hier muss dringend etwas passieren, um den Menschen zu
helfen. Das technisch und betrieblich mögliche Potential zur Minderung
von Lärm an der Strecke muss unverzüglich ausgeschöpft werden“.
Um so unverständlicher ist die Entscheidung des Petitionsausschusses des Deuteschen Bundestages, eine Petition der Bürgerinitiative-Mittelrheintal lediglich als "Material" zu den Akten zu legen und keinen dringenden Handlungsbedarf zu sehen, den Bahnlärm zu mindern. Siehe unten: Eintag vom 8.März 2011. Studie
ermittelt Schlafstörungen |
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26. März
2011: Fährt die Rheintalbahn auch im Mittelrheintal? Anträge in Bundestag und Bundesrat / Koalitions-Beschluss sorgt für
Irritationen siehe Eintrag vom 18.März 2011 Kurz vor den Wahlen überschlagen sich alle Parteien mit Aktionen gegen den Bahnlärm. Der Bundestag debattierte in der vergangenen Woche über Anträge sämtlicher Fraktionen. Auch der Bundesrat hat sich mit dem Thema befasst. Bis auf einen Antrag von Abgeordneten
der Linken bezogen sich allerdings alle Anträge im Bundestag auf die
Rheintalbahn. Die Strecke zwischen Basel und Karlsruhe
soll wegen drohender Engpässe stufenweise viergleisig ausgebaut werden.
Ein Teilabschnitt zwischen Raststatt und Offenburg ist bereits in
Betrieb. Der Antrag von CDU/CSU und FDP zum „Anwohnerfreundlichen
Ausbau der Rheintalbahn“ sieht vor, die Trassenführung so zu
gestalten, dass Menschen und Umwelt so wenig wie möglich belastet
werden. „Wo es trotzdem unumgänglich ist, muss dies möglichst
umwelt- und anwohnerfreundlich geschehen“, heißt es im Antragstext.
Ziel sei es, die Akzeptanz für den ökologisch bedeutsamen
Verkehrsträger Schiene nicht weiter zu gefährden. Abgeordnete unterstützen Proteste
gegen Bahnlärm n der Region Mittelrheintal: |
| 18. März 2011: Bundestagsdebatte und Beschlussfassung zum Ausbau der Rheintalbahn: Die Reden der Abgeordneten als Video und als Protokoll. |
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12. März
2011: Kongress zum
Schienenlärm am 11. Juli 2011 in Freiburg:
Der Regionalverband Südlicher Oberrhein und
die Uni Freiburg richten einen Schienenlärmkongress aus. Er findet von
9 bis 12.30 Uhr in der Aula der Universität (Kollegiengebäude I)
statt. Teilnehmen werden Fachleute aus Wissenschaft und Justiz, darunter
der Vorsitzende Richter des Eisenbahn-Senats am
Bundesverwaltungsgericht, Ulrich Storost. http://www.badische-zeitung.de/bildung-wissen-1/kongress-zum-schienenlaerm--3011675.html
Aussagen von Richter Storost zur Deutschen
Lärmschutzpolitik im Rahmen der Tagung „Maßnahmen gegen Verkehrlärm“
des Verkehrsclub Deutschland: |
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08. März 2011: Bundesregierung sieht im Bahnlärm keine Gefahr
für den Welterbe-Status des Rheintals:
Das Mittelrheintal stelle schon aus
historischer Sicht "einen der wichtigsten Verkehrswege für den
kulturellen Austausch zwischen der Mittelmeerregion und dem Norden
Europas" dar. Der reguläre Eisenbahnbetrieb sei schon bei der
Anmeldung und Anerkennung als Unesco-Welterberegion im Jahr 2002 kein
Hindernis gewesen.
Die Vereinbarung zwischen der UNESCO und der Bundesregierung schreibt allerdings explizit vor, dass die Regierung Maßnahmen zu ergreifen hat, um den Bahnlärm in angemessener Form zu mindern. Die Bundesregierung hat dennoch eine Petition der Bürgerinitiative Mittelrheintal lediglich als "Material" zu den Akten gelegt. FAZ, 08.03.2011 |
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05. März 2011: Bundesverwaltungsgerichtshof: Der Schienenbonus
ist zu berücksichtigen.
Bei der Bewertung der Zumutbarkeit des
von oberirdischen Eisenbahnstrecken hervorgerufenen sekundären
Luftschalls können die Innenraumpegel der 24. BImSchV herangezogen
werden; dabei ist auch der so genannte Schienenbonus zu
berücksichtigen. Die BVS wird zu dieses Urteil in Kürze ihre kritischen Anmerkungen machen. |
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24. Feb. 2011: Demokratie-Kongress21!
27.02.2011 in Stuttgart, 9 bis 18 Uhr. Bürgerinnen und Bürger
entscheiden selbst! DGB-Haus Stuttgart Willi-Bleicher-Straße2 / Theodor-Heuß-Straße Vorträge Informationen Debatten Erfahrungsaustausch Plena Arbeitsgruppen Workshops und Kultur http://www.attac.de/aktuell/stuttgart21/demokratie-kongress-21/?L=2 http://www.demokratie-kongress21.de/home.html Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden: http://www.wfga.de/ |
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20. Feb. 2011: Angst vor einem
zweiten Stuttgart 21 Ministerpräsident Mappus und der Bahnchef auf Kuscheltour am Oberrhein. Das Bahnprojekt dort soll kein neues Debakel werden. Der Bau einer neuen Strecke im Südwesten ist ähnlich umstritten wie das Bahnhofs-Projekt in Stuttgart Die Bürgerinitiative "IG BOHR" hatte die Einladung an die "lieben MitBOHRerInnen" so höflich formuliert, dass es schon wieder ironisch klang. "Der Reiseplan der angekündigten Persönlichkeiten steht fest", hieß es unter der Überschrift "Hoher Besuch am Südlichen Oberrhein" und den Konterfeis von Bahnchef Rüdiger Grube, Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und mehreren Ministern der Landesregierung. Es folgte eine Liste der Stationen, wo Bürger und Betroffene "unserem hochrangigen Besuch" möglichst zahlreich begegnen sollten. Ein halbes Dutzend Kernforderungen werde "dem hohen Besuch" dann verdeutlichen, wie die Rheintal-Bahnstrecke von Karlsruhe Richtung Schweizer Gotthard-Basistunnel ausgebaut werden solle: menschenverträglich, umweltgerecht und zukunftstauglich...... http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article12590744/Angst-vor-einem-zweiten-Stuttgart-21.html |
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16. Feb. 2011: Demonstration als
Zeichen: Geduld hat ein Ende „Güterzüge raus aus dem Rheintal!“ Am
7. Mai findet eine Kundgebung in Rüdesheim statt / Klare Forderung: Auf Einladung von Landrat Burkhard Albers und dem zuständigen Kreisbeigeordneten Karl Ottes trafen sich Frank Groß, Wolfgang Schneider und Claudia Schneider von den Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm im Rheintal im Kreishaus, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Pressemitteilung |
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10. Feb. 2011:Städte
planen neue Wohngebiete an Schienenstrecken mit unterschiedlichem
Anspruch an gesunde Wohnverhältnisse !. Beispiel: Einstimmig haben Umwelt und Bauausschuss der Stadt Hannover die Pläne für ein neues Wohngebiet an der Güterumgehungsbahn Hannover gebilligt. Die Güterumgehungsbahn zählt bundesweit zu den am meisten befahrenen Strecken. Alle drei Minuten fährt ein Güterzug rund um die Uhr. Die Verwaltung sieht kein Problem, das der Bewilligung eines Wohngebietes grundsätzlich im Weg steht Die Stadt räumt zwar ein. dass der Zugverkehr -trotz der geplanten Lärmschutzwand entlang der Strecke - zu Lärmbelästigungen führe, die man besonders während der Nacht wahrnehmen werde. Dabei würden auch Orientierungswerte für die städtebauliche Planung überschritten. Rechtliche Folgen habe diese Überschreitung aber nicht, da die gesetzlichen Grenzwerte deutlich höher liegen und nach den Berechnungen der Verwaltung eingehalten würden. Wer die angekündigte Lärmschutzwand zahlt ist hier die Frage. http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/Sued/Neuer-Weg-soll-zur-Stadtbahn-Haltestelle-fuehren siehe auch Schienenlaerm - der Blog 2.
Beispiel: |
| 02 Feb. 2011: Bahnlärm-Initiative Bremen und der Verein Bremer Spediteure setzen sich gegen Bahnlärm ein. Bahnlärm gemeinsam vermindern: |
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26. Januar 2011: BETUWE-Linie:
Das dritte Gleis kommt: Diese
Nachricht klingt für die, die beim Betuwe-Projektbeirat in Düsseldorf
nicht mit am Tisch gesessen haben, "unglaublich". Nach über
18 Jahren, de facto ergebnislosem Kampf um sozialverträglichen Ausbau
der Bahn-Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen reagieren die Anrainer
mit einer gehörigen Portion Skepsis auf die Finanzierungszusage von
Bahn und Bund. Beim Ausbau der
Betuwe-Linie gab's gestern den Durchbruch. Bund und Bahn sicherten im
Projektbeirat zu, dass der Streckenausbau samt Lärmschutz umgesetzt
wird. Die Finanzierung steht, sobald Planrecht erreicht ist.
Kommentar der BI BETUWE-LINIE- so
nicht! siehe Presselink vom 26./27..01. 2011 |
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26. Januar 2011: Nur
auf dem für den europäischen Schienen-Güterverkehr wichtigsten
Korridor von Rotterdam nach Genua soll für 870 Millionen Euro ERTMS
eingebaut werden. Da ERTMS den bestehenden Signalsystemen weit
überlegen ist, lassen sich Zugdichte und Kapazität der Strecken
deutlich erhöhen. Je länger die
Strecke, desto konkurrenzfähiger könnte der Güterzug im Vergleich zum
Lkw sein. Deshalb hat die EU verschiedene Korridore in Europa
festgelegt, und die Mitgliedstaaten haben sich vor zwei Jahren
verpflichtet, diese Strecken mit einer einheitlichen Sicherheitstechnik
auszurüsten: dem European Rail Traffic Management System (ERTMS). Sie
besteht aus Sicherungsinstallationen an der Strecke und entsprechenden
Komponenten auf den Lokomotiven. Mit der richtigen Ausrüstung könnten
die Loks ohne Halt von Schweden nach Süditalien fahren. Da ERTMS den
bestehenden Signalsystemen weit überlegen ist, lassen sich Zugdichte
und Kapazität der Strecken deutlich erhöhen. Weil die Installation der
zugesagten Technik auf allen vier Korridoren durch Deutschland die
Bundesregierung 4,5 Milliarden Euro kosten würde, strebt Berlin jetzt
preiswertere Lösungen an und verzichtet dafür sogar auf beträchtliche
Kofinanzierungsmittel aus Brüssel.
siehe auch Presselink vom 25.01. 2011 |
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25. Januar 2011: Studierende
der Hochschule Offenburg stellen Protestplakate und Filme gegen Bahnlärm bundesweit kostenlos
zur Verfügung: Rund 200
Studenten haben sich in den vergangenen drei Jahren mit dem
Bahnlärm-Thema befasst. Die Idee ist, die Arbeiten der Studenten, die
kostenlos zu haben sind, breiter verfügbar zu machen: Da die Plakate
und Filme auf das bundesweite Problem »Bahnlärm«
abzielen, sollen auch andere Bürgerinitiativen mit den Plakaten
arbeiten können. Interessant ist das Angebot für Initiativen »von
Flensburg bis Weil am Rhein«.
Die Internetseite http://www.bahnwahnsinn.de/
ist als Mediathek gedacht, So sind Plakate etwa mit »Blanko«-
Ortsschildern verfügbar, also auch anderswo einsetzbar. Auf der
Internetseite sind 32 Filme sowie rund 100 Plakate anzusehen und zum
Herunterladen verfügbar. siehe auch Presselinks vom 25.01. 2011 |
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24. Januar 2011: Bundesweite
Aktion gegen Bahnlärm: 40
Bürgerinitiativen veröffentlichen nach Internationalem
Bahnlärm-Kongress zeitgleich eine Resolution Nun liegen sie endlich
vor, die Ergebnisse des Internationalen Bahnlärm-Kongresses, der Mitte
November in Boppard stattfand. siehe: Bericht vom IBK2010 |
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20. Januar 2011:Schweiz:
Lärmsanierung Güterwagen der SBB abgeschlossen Seit 2005 hat SBB Cargo rund 5500 Wagen lärmsaniert und nur noch lärmarme Wagen zugekauft. Mit über 85 Prozent leiser Wagen ist SBB Cargo Pionier in Europa. Der Umbau erfolgte vorwiegend im Industriewerk Bellinzona und in der Serviceanlage von SBB Cargo am Rangierbahnhof Limmattal. Ende 2010 hat SBB Cargo die Sanierung des letzten Güterwagens abgeschlossen. Bei rund 5500 Güterwagen wurden unter anderem die Bremszylinder erneuert und Gussbremsen durch die lärmarmen und europaweit bereits zugelassenen K-Sohlen ersetzt. Gleichzeitig wurden rund 2000 neue lärmarme Wagen beschafft. Damit sind 85 Prozent aller Wagen von SBB Cargo lärmarm unterwegs. Die restlichen rund 1200 alten Wagen werden in den nächsten zehn Jahren ausrangiert, ein Umbau würde sich nicht mehr lohnen. Auch rund 800 Wagen der Flotte von SBB Infrastruktur sind lärmsaniert. Mit dem lärmarmen Wagenpark ist die SBB in Europa Spitzenreiterin. Der Eingriff ins Bremssystem erfordert viel Know-how und Professionalität. Die Sanierungsarbeiten durchgeführt haben vor allem das Industriewerk Bellinzona und die Serviceanlage von SBB Cargo am Rangierbahnhof Limmattal. Zur praktischen Erprobung der günstigeren, aber noch nicht zugelassenen LL-Bremssohlen aus Verbundstoffen beteiligt sich die SBB am Testzug «Europetrain». Die LL-Sohlen werden in Skandinavien und in Deutschland erprobt, weitere Testfahrten innerhalb Europas sollen folgen. Dank dieser Technologie müssten an bestehenden Güterwagen nicht mehr das gesamte Bremssystem angepasst, sondern lediglich noch die konventionellen durch LL-Bremssohlen ersetzt werden. Die SBB unterstützt die Prüfung dieser Technologie und wird mit ihren Loks auch die Testzüge in der Schweiz fahren. Zudem begleiten Experten der SBB die Arbeit in den internationalen Gremien. Ziel des «Europetrain» ist es, die
LL-Sohlen in der Praxis zu testen und deren technische Zulassung zu
erreichen. Die Lärmsanierung der ausländischen Fahrzeuge ist auch im
Interesse der SBB, denn rund zwei Drittel der auf ihren Transitstrecken
verkehrenden Fahrzeuge stammen aus dem Ausland. Mit einer Zulassung der
günstigeren LL-Bremssohlen hätten die Bahnen einen weiteren
Meilenstein in den europäischen Anstrengungen zur Bekämpfung des
Eisenbahnlärms erreicht. Neben der Lärmsanierung der Wagenflotte
realisiert die SBB weitere Schallschutzmassnahmen. Vor allem an Linien
mit hohem Güterverkehrsaufkommen baut die SBB bis 2015 insgesamt rund
300 Kilometer Schallschutzwände. Wo keine Schutzbauten möglich sind,
werden zudem zahlreiche Häuser mit Schallschutzfenstern
ausgerüstet |
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18. Januar 2011:Teilerfolg
für die Stadt Offenburg Das Regierungspräsidium Freiburg hat heute in einem Pressegespräch mitgeteilt, dass es die A3-Trassen-Planungen der Deutschen Bahn im Bereich Offenburg als nicht rechtmäßig und daher nicht genehmigungsfähig ablehnt. Damit erhöht sich die Chance auf den Güterzugtunnel deutlich, den die Bürgerinitiativen fordern. Inhaltlich fehlerhaft und unvollständig nannte die Behörde in ihrer Zurückweisung die Unterlagen der Bahn. Sie kritisierte insbesondere die großräumige Nichteinhaltung der Lärmgrenzwerte, die massive Beeinträchtigung des Ortsbilds durch vorgesehene Lärmschutzwände, die erheblichen Eingriffe ins Privateigentum durch zahlreiche Gebäudeabrisse samt fehlender Rechtfertigung, die unzureichende Betrachtung von Belangen des Denkmalschutzes sowie eine Vielzahl weiterer mangelhafter Detailplanungen. Die Bahn hatte im Mai 2007 beim Eisenbahn-Bundesamt den Antrag auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt von Offenburg bis Hohberg gestellt. Das Regierungspräsidium führt hierzu das Anhörungsverfahren durch. Die Offenlage der Antragsunterlagen und die Behördenanhörung erfolgten im Sommer 2008. Neben den ausführlichen Stellungnahmen von über 60 Fachbehörden wurden rund 46000 private Einwendungen gegen das Vorhaben vorgelegt. Ende März 2010 hat die Bahn zu den Stellungnahmen der Fachbehörden sowie zur umfangreichen Stellungnahme der Stadt Offenburg, die nahezu vollständig die Argumente der Privateinwendungen berücksichtigt, eine Gegenäußerung abgegeben. Auf dieser Grundlage hat das Regierungspräsidium die jetzt vorliegende umfassende Bewertung des Vorhabens vorgenommen. Ohne den jahrelangen hohen Druck
auf die Politik und den massiven Protest der Bürgerinitiativen gegen
die Ausbaupläne der Bahn, wäre ein derartiger Erfolg nicht
möglich geworden. Die Bürgerinitiativen waren bestens für ihren Kampf
gegen den Schienenlärm vorbereitet. |
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09. Januar 2011: Schienenlaerm.de - der
Blog ist eingerichtet: Dieser Blog gibt Ihnen die Möglichkeit, Informationen auszutauschen und Beiträge sowie Neuigkeiten rund um die Themen auf schienenlaerm.de zu diskutieren. In Ihren Kommentaren können Sie anderen Lesern mitteilen, welche Erfahrungen Sie im Kampf gegen den Schienenlärm machen, welche Vorschläge oder welche Fragen Sie haben, die auch für andere Betroffene interessant sein können. Schienenlaerm.de - der Blog |
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Bundesvereinigung gegen Schienenlärm.e.V. |