| Bundesvereinigung
gegen Schienenlärm e.V.
Aktuelle Notizen 2010
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Aktuelle Notizen in 2009; 2008; 2007; 2006; 2005; 2004; 2003; 2002; 2001
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28. Dezember 2010: Gemeinsam
für mehr Lärmschutz Die BVS verfolgt das Projekt skeptisch - aber mit großem Interesse. |
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14. Dezember 2010: Die
Stuttgarter Tafelrunde war nur der Versuch, die Ohnmächtigen mit ihrer
Niederlage zu versöhnen - Ein schlechteres Modell demokratischer
Konfliktlösung kann es kaum geben. Heiner Geißler hatte viel Chuzpe, aber wenig Mumm. Die Schlichtung in Stuttgart ist ein postdemokratisches Lehrstück. Heiner Geißler hat zwar die Kontrahenten durch seine geschickte öffentliche Mediation zum sachlichen Meinungsaustausch gebracht. Entgegen seiner Ansicht aber kann sie mitnichten als "Modell künftiger demokratischer Praxis bei Großprojekten" herhalten. So darf es sich nicht abspielen, wenn Demokratie nicht noch mehr Substanz verlieren soll. Die Schlichtung war in Wahrheit keine Entscheidungsfindung, sondern der Versuch, die Ohnmächtigen mit dem harten Faktum ihrer feststehenden Niederlage zu versöhnen. Sie war therapeutisch angelegt, nicht offen. Man lieh ihnen nicht das Recht, nur das Ohr. Offenheit hätte vorausgesetzt, dass Bahn- und Staatsvertreter ihre S-21-Rechtstitel dem Schlichter zur Disposition stellen. |
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11. Dezember 2010: BVS sieht Studie
zum Fluglärm in Abhängigkeit zum Arzneimittelverbrauch kritisch: "Wie sich Fluglärm auf die Gesundheit auswirkt, soll demnächst in Frankfurt und der Region untersucht werden. Die federführende Rolle hat das vom Land Hessen gegründete Gemeinnützige „Umwelt- und Nachbarschaftshaus“ in Kelsterbach übernommen. Die Flughafen-Ausbau-Gegner (FAG) halten das bisherige Konzept für die Untersuchung aber für „unwissenschaftlich und unseriös“. Um ihre Kritik zu begründen, hatten sie am Donnerstag Eberhard Greiser eingeladen. Greiser hatte mit einer bahnbrechenden Untersuchung über die gesundheitlichen Auswirkungen des Fluglärms im Raum Köln-Bonn in diesem Jahr für einiges Aufsehen gesorgt." Diesen Bericht vom 10.12.10 nimmt die BVS zum Anlass für ihre kritischen Anmerkungen. |
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10. Dezember 2010: Gewinn von
DB-Netz soll durch mehr Schienenverkehr bis 2015 von 845 Mio. auf 1,2
Mrd. gesteigert werden: Der Konzern will die Trassen vorausschauender instand halten, um die Kosten für Reparaturen zu senken. Bei Bauarbeiten sollen modernere, effizientere Maschinen eingesetzt werden. Die Arbeiten werden zu Großprojekten gebündelt und sollen logistisch sowie organisatorisch besser koordiniert werden. Dadurch erhofft sich die DB Einsparungen beim Einkauf, beispielsweise bei Schienen, Schotter, Oberleitung oder Weichen und Signaltechnik. Mehr elektronische Stellwerke sollen bislang dort eingesetzte Mitarbeiter ersetzen. Die Vorgaben sehen vor, dass die Konzerntochter DB Netz im kommenden Jahr 845 Mio. Euro verdient, 2013 sollen es mehr als eine Mrd. Euro sein, 2015 schließlich rund 1,2 Mrd. Euro. Das Schienennetz erhält zum Unterhalt der bestehenden Trassen jedes Jahr 2,5 Mrd. Euro vom Bund aus Steuermitteln, die Bahn gibt 500 Mio. hinzu und investiert außerdem 1,2 Mrd. Euro in die Instandhaltung siehe u.a. hier: http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article11496160/Merkel-fordert-mehr-Qualitaet-von-der-Bahn.html Die BVS fragt: Bund und Bahn haben ein ehrgeiziges Ziel: Der Schienenlärm soll bis 2020 um 10 dB(A) leiser werden bei gleichzeitiger Zunahme des Güterverkehrs. Wie soll der Schienenlärm bei wachsendem Güterverkehr bis 2020 um 10 dB(A) gesenkt werden? |
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10. Dezember 2010: Landesumweltagentur
Gründungsmitglied der European Rail Noise Federation (ERNF)
gegen Bahnlärm: Neben der Landesumweltagentur sind die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm Deutschland, die Schweizerische Lärmliga und die Bürgerinitiative Zevenaar aus den Niederlanden Gründungsmitglieder der European Rail Noise Federation (ERNF), die Gründung erfolgte beim Internationalen Bahnlärmkongress in Boppard im Rheintal. "Wir schließen uns aus tiefster Überzeugung dieser europaweiten Lobby gegen den Bahnlärm an", betont Umwelt-Landesrat Michl Laimer, "jede zielführende Maßnahme zur Lärmbekämpfung wird von uns unterstützt". Die European Rail Noise Federation ERNF stellt deshalb als länderübergreifende Maßnahmen folgende Forderungen: Lärmabhängige Trassenpreise sollen die externen Verkehrslärmkosten (Lästigkeit, Gesundheitsschäden, Liegenschaftenminderwerte) voll internalisieren. Sie sind 2011 in Europa verbindlich einzuführen, indem die Trassenpreise je nach dem Ausmaß der Lärmbelastung des Schienenverkehrs durch das verwendete Rollmaterial erhöht werden. Als marktwirtschaftliche Lenkungsmaßnahme sind die Ansätze nach der erreichten Lärmminderung abzustufen. Damit sollen einerseits Anreize für die Sanierung der Güterwagen bis 2018 geschaffen werden. Deren Bremssystem ist auf Kunststoff-Sohle umzurüsten - oder sie sind aus dem Verkehr zu nehmen. Andererseits sollen Anreize für die Anschaffung von besonders leisen Güterwagen mit neuartigen Drehgestellen geschaffen werden. Erst die Differenzierung der Trassenpreise wird diesen zum Durchbruch verhelfen. Zudem sind Züge mit nicht umgerüsteten Güterwagen ab 2018 in Europa mit einem Nachtfahrverbot zu belegen, die europäischen Staaten haben dafür zu sorgen, dass dieses Nachtfahrverbot strikt eingehalten wird. Dieses Nachtfahrverbot ist bis 2012 rechtlich zu verankern, damit Planungssicherheit entsteht. Die europäische Plattform gegen
Bahnlärm plant weitere gemeinsame Aktionen zum Schutz der Anwohnerinnen
und Anwohner der europäischen Bahntrassen vor Gesundheitsrisiken und
erheblichen Störungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der
Förderung innovativer Bahntechnologien. Die ERNF versteht sich als
berechenbarer Partner einer modernen Bahn, sie betreibt keine
Verhinderungspolitik, erhebt aber den Anspruch auf
Umweltverträglichkeit, auch als Wettbewerbsschwerpunkt eines modernen
und leistungsfähigen Güterverkehrssystems. |
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09. Dezember 2010: Mögliche Folgen des
Baus der Y-Trasse für den Standort Celle "In Celle, Lüneburg und Uelzen wird der Nutzen der Y-Bahnstrecke für diese Zentren diskutiert. Es werden teilweise Befürchtungen geäußert, dass durch die Neubaustrecke mehr Güterzüge auf der bestehenden Verbindung Hannover - Hamburg verkehren werden. Und es wird befürchtet, dass die Anbindung an den Schienenfernverkehr verschlechtert wird. Diese Befürchtungen sind unbegründet, denn die Y-Strecke wird zum einen zu einer Entlastung der heutigen Strecke vom Güterverkehr führen und wird zum anderen nach Auskunft der DB AG nicht zu einer Verschlechterung des ICE/IC-Angebotes führen." Nds - Verkehrsminister Bode: siehe hier |
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05. Dezember 2010:
Mündige Bürger sollen sich
frühzeitig informieren: Der Bahnchef fordert von den Bürgern „Von mündigen Bürgern kann man erwarten, dass sie sich frühzeitig informieren und nicht erst dann aktiv werden, wenn die wichtigen Entscheidungen gefallen sind.“ „Der Fall in Stuttgart zeigt doch auch, dass ein Unternehmen wie die Bahn nicht alles leisten kann, die Politik muss sich ebenfalls einbringen. Sie ist gefordert, Planungsabläufe transparenter zu machen, sie muss die Bürger schon im Vorfeld von Großvorhaben intensiver als bislang einbinden.“ siehe dazu: |
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05. Dezember 2010: Messstelle an
Schienenstrecke eingerichtet: Um die Lärmentwicklung entlang der Bahnlinie
zwischen Wesel und Emmerich zu ermitteln, haben die Städte Hamminkeln,
Rees, Emmerich und Wesel vor kurzem gemeinsam eine Messstelle
eingerichtet, um die Schienenverkehrsgeräusche an der Bahnstrecke zu
erfassen. Die entsprechenden Daten werden ein Jahr lang erfasst. Die
Ergebnisse der Messstelle sind auf den Internet-Seiten der Städte
Emmerich, Hamminkeln und Rees jeweils im Unterpunkt "Betuwe-Linie"
zu finden. Da nachts andere Immissionsgrenzwerte gelten als tagsüber,
werden auf den Internet-Seiten pro Tag jeweils ein "Mittelungspegel
Tag" und ein "Mittelungspegel Nacht" dargestellt, und
zwar sowohl in einer Tabelle, als auch grafisch. Emmerich (RP) REES/EMMERICH
(RP) http://www.rp-online.de/niederrheinnord/emmerich/nachrichten/emmerich/ Messstation-in-Betrieb-Staedte-messen-Laerm-an-Betuwe-Linie_aid_938104.html siehe dazu auch BVS-Ziel |
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01. Dezember 2010: GRÜNE in Bremen möchten
das Geflecht aus regionalen und nationalen Zuständigkeiten
entwirren. Ziel einer Veranstaltung : Ziel unserer Veranstaltung ist es, das Geflecht aus regionalen und nationalen Zuständigkeiten zu entwirren und konkrete Impulse für politisches Handeln zu gewinnen. Die lokale Natur des Problems verdeckt, dass etwa die Gesetzgebungskompetenz zum großen Teil beim Bund liegt.Aus unserer Sicht könnte eine auf Bundesebene tätige BI mit großem Know-How und (eventuell) Lösungsansätzen aus anderen Gebieten Deutschlands daher einen positiven Beitrag zur Diskussion in Bremen leisten. Anmerkungen der BVS:
Unterschiedliche Lösungsvorschläge
liegen vor: |
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22. November 2010: Lärmwirkungsforschung
und ihre Grenzen: UBA Studie zum Schienenbonus führt zu Irritationen. Auch wenn von Lärmwirkungsforschern und Sachverständigen, die im Auftrag der Deutschen Bahn arbeiten, stets gebetsmühlenartig wiederholt wird, dass es Studien gibt, die die Anwendung des Schienenbonus rechtfertigen, so ist die Anwendung des Schienenbonus damit noch keineswegs gesichert. Die UBA- Studie: Lärmbonus bei der Bahn? Ist die Besserstellung der Bahn im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern noch gerechtfertigt? macht die Grenzen der Lärmwirkungsforschung deutlich. http://www.umweltbundesamt.de/uba-infomedien/ mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3934 Die Grenzen der Lärmwirkungsforschung ergeben sich bei der Anwendung mathematischer Verfahren: Es ist nicht zu entschuldigen, dass Lärmwirkungsforscher einfache mathematische Grundregeln überschreiten. Nach Auffassung von Sachverständigen aus dem UBA ist "eine These wissenschaftlich gesichert" , wenn sie von "allen Wissenschaftlern" vertreten wird. Sonst ist es eine "wissenschaftlich nicht gesicherte These". Die Annahme, die Anwendung des Schienenbonus sei gerechtfertigt, ist eine nicht gesicherte These. Wenn im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Wirkung von Verkehrslärm statistische Verfahren verwendet werden, so kann Lärmwirkungsforschung an Grenzen stoßen, wenn mathematische Formeln verwendet werden sollen. Es wird in der Kurzfassung Lärmwirkungsforschung und ihre Grenzen nochmals kurz zusammengefasst, wo Grenzen der Anwendbarkeit linearer Regression erkennbar werden - und welche Möglichkeit es gibt, um dennoch Antworten auf Fragen aus der Lärmwirkungsforschung zu beantworten. |
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15. November 2010: Störwirkung
von Schienenlärm
Vortrag auf dem IBK2010 am 13.11.2010 Dirk Windelberg |
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12. November 2010: PRO BAHN: Pressemitteilung vom 12. November 2010 Internationaler Bahnlärm Kongress 2010: Befürworter des Schienenverkehrs wollen weniger Lärm Akzeptanz des Verkehrsträgers Schiene langfristig sichern - Bürgerinteressen ernst nehmen Anlässlich des ersten Internationalen Bahnlärm Kongresses appelliert der Fahrgastverband PRO BAHN dringend an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, die Interessen der Bürger ernst zu nehmen, ihre Anliegen zu prüfen und in einer offenen Kommunikation Schwierigkeiten darzustellen. Am 13. und 14. November findet in Boppard am Rhein der Internationale Bahnlärm Kongress 2010 statt. Zahlreiche Bürgerinitiativen und Verbände nehmen an diesem Kongress teil, um mit namhaften Experten über die Probleme des Schienenlärms zu debattieren. Gerade mit Blick auf die aktuellen Ereignisse in Stuttgart wird deutlich, welche Gefahr für das System Bahn entstehen kann, wenn die Bevölkerung sich in Entscheidungsprozessen nicht wiederfindet. "Aus dieser Entwicklung müssen neue Rückschlüsse in Sachen Bürgerbeteiligung gezogen werden", so der Bundespressesprecher des Verbraucherverbandes Matthias Oomen. "Die bisherigen Planverfahren sichern keine ausreichende Bürgerbeteiligung." Besonders herausragend ist die Tatsache, dass alle in Boppard beteiligten Initiativen und Verbände sich unmissverständlich zum Verkehr auf der Schiene bekennen und diesen in der Zukunft auch gestärkt sehen möchten. "In Boppard versammeln sich keine Gegner des Schienenverkehrs, ganz im Gegenteil", so Oomen weiter, "allerdings müssen gerade Neubaumaßnahmen so gestaltet werden, dass für die Bürger eine möglichst geringe Lärmbelastung anfällt." Lärm ist eine der folgenreichsten Umweltverschmutzungen, dies gilt gerade in Nachtstunden. Hohe gesundheitliche Risiken gehen damit einher. Die Bevölkerung an der so genannten "Euromagistrale", der Güterverkehrsverbindung zwischen Genua und Rotterdam mit ihrem deutschen Abschnitt zwischen Weil am Rhein und Emmerich, ist hier besonders stark betroffen. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert dazu
auf, die jeweiligen Eingaben und Bürgerwünsche vom Ober-, Mittel- und
Niederrhein ernst zu nehmen und dabei insbesondere neben dem Aspekt des
Lärmschutzes auch die verstärkten Interessen des
Schienenpersonennahverkehrs in einer Gesamtplanung zu berücksichtigen.
"Dafür sind höhere Investitionsmittel notwendig, aber sie sind
gut angelegt, weil spätere Nachbesserungen viel teurer kommen. Der
Fahrgastverband PRO BAHN fordert daher, die Investitionsmittel in den
umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene deutlich zu erhöhen."
"Es kann nicht sein, dass der Nahverkehr zukünftig hinter dem
Güterverkehr zurückstehen muss, weil einfach keine freien Kapazitäten
mehr vorhanden sind und Millionen von Pendlern dafür tagtäglich den
Preis zahlen. Wenn Bahnstrecken für den Güterverkehr gebaut werden,
ohne dass dies in Einklang mit der Bevölkerung und ihren berechtigten
Interessen geschieht, dann gefährdet dies langfristig die Akzeptanz des
Systems Schiene als Ganzes," so Oomen abschließend. |
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08. November 2010: Warum wohl kommt der
viergleisige Ausbau der Rheintalbahn zwischen
Karlsruhe und Basel nur so langsam voran? Setzten auch Sie sich für dieses Ziel
ein und kommen Sie zum Kongress. Presseerklärung: Das aktuellste Beispiel sei hier die
182 Kilometer lange Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Deren
viergleisiger Ausbau würde echte Fortschritte für den Güterverkehr
auf der umweltfreundlicheren Schiene bedeuten und den ICE-Verkehr um 30
Minuten beschleunigen. Ihr volkswirtschaftlicher Nutzen sei dadurch
dreimal höher als der der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm. Doch während
die Schweiz mit dem Durchbruch des Gotthardbasistunnels die
Voraussetzungen für eine der wichtigsten europäischen
Güterverkehrsachsen, die Strecke Rotterdam - Oberrhein - Schweiz -
Italien, erfüllt habe, sei zwischen Karlsruhe und Basel erst 25 Prozent
der Strecke fertiggestellt. Angesichts des langsamen Baufortschritts und
der mangelhaften Finanzierung werde die Strecke somit voraussichtlich 20
Jahre später fertig als vereinbart |
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06. November 2010: Kommen Sie zum IBK-Kongress 2010 Es geht auf dem Kongress um Themen, die alle vom Schienenlärm Betroffenen bundesweit angehen. Ein wesentliches Anliegen des Kongresses ist, den Austausch mit den Vertretern von Bahn, Politik, Verwaltung bei anstehenden Planungsvorhaben zu demokratisieren. Gerade für kleine Bürgerinitiativen ist die Teilnahme an dem Kongress eine Chance , von der Stärke großer Bürgerinitiativen zu profitieren. |
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02. November 2010: 15. Jahrestag zur Minderung des
Verkehrslärms an Straßen und Schienen In diesem Monat nähert sich zum 15. mal der Jahrestag, an dem der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages 17 Sachverständige zu einer öffentlichen Anhörung eingeladen hatte. Die Sachverständigen waren vorab aufgefordert worden, schriftlich Stellungnahmen zu dem SPD Antrag Minderung des Verkehrslärms an Straßen und Schienen abzugeben. Worum ging es bei dieser Anhörung? Es ging um das rechtsstaatlich bedenkliche Fehlen eines Rechtsanspruches auf Lärmsanierung auch für den Schienenverkehr . Die SPD forderte mit ihrem Antrag ein neues Verkehrslärmschutzgesetz. Heute - nach 15 Jahren - gibt es den geforderten Rechtsanspruch auf Lärmsanierung immer noch nicht. Lärmsanierungsmaßnahmen sind freiwillige Maßnahmen des Bundes. Die Dokumentation der BVS erinnert hier wieder einmal an die dringende Forderung nach einem neuen Verkehrslärmschutzgesetz, das auch von unseren politischen Vertretern stets dann - mit Nachdruck - gefordert wurde, wenn sie in der Opposition waren. Chronik zur Lärmschutzpolitik Anmerkungen zur Lärmschutzpolitik Lücken und Mängel im gegenwärtigen Regelwerk SPD-Antrag Minderung des Verkehrslärms an Straßen und Schienen, 1995 Edelgard Bulmahn im Einsatz für ein neues Lärmschutzgesetz: Seite1-95; Seite2-95; Seite1-96; Seite 2-96 GRÜNEN- Antrag Vorlage eines Gesetzes zum Schutz vor Verkehrslärm an Straßen und Schienen,1997 29. Oktober 2010: Fehlplanung von Lärmschutzwänden an der ICE-Strecke Köln-Frankfurt /Main
kostet den Steuerzahler 45,1 Mio. Euro
Am 19.10.2005 berichtete die BVS in ihren Aktuellen Notizen ausführlich über die verantwortungslose Fehlplanung der DB mit Links zur vollständigen Mängelliste, Gutachten, rechtlicher Bewertungen. In seinem Schwarzbuch 2010 listet der Steuerzahlerbund nun auf, was diese unglaublich schlampige Planung den Steuerzahler gekostet hat:
Die 2005 von der BVS ins Netz gestellten ausführlichen Informationen zu dieser Strecke finden Sie hier 19. Oktober 2010:
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20. August 2010: Gehören Sie auch zu den
Anlieger an Schienenwegen? Fühlen Sie sich auch durch Schienenlärm
erheblich belästigt? ausführliche
Informationen zum Kongress finden Sie unter: http://www.ibk2010.de |
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15. August 2010: in eigener Sache: Antrag auf Anerkennung der BVS als
Umweltvereinigung nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz in der Fassung bis zum 1. März 2010 (UmwRG a. F.) Unter folgendem Link finden Sie die vom Umweltbundesamt anerkannten Umweltverbände: http://www.umweltbundesamt.de/umweltrecht/verbandsklage/umweltvereinigungen.pdf |
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12. August 2010: Eine aktuelle Studie
belegt, dass Politik und Bahn den Güterverkehr systematisch
vernachlässigt. Das Umweltbundesamt - UBA - hat eine Studie zur Infrastruktur des Schienenverkehrs in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt jetzt vor. Die Studie beschäftigt sich mit dem Ausbau des Schienennetzes in Deutschland zugunsten des Güterverkehrs. Das erklärte Ziel der Politik sei es, den Zuwachs des Güterverkehrs möglichst vollständig auf die Schiene zu bringen. UBA Präsident Jochen Flasbarth sagt dazu:.„Der Güterverkehr muss so organisiert werden, dass er den Erfordernissen des Klimaschutzes Rechnung trägt. Darum muss der Güterverkehr stärker auf die Schiene verlagert werden. Mit dem vorgelegten Ausbaukonzept können heute die Weichen für einen nachhaltigeren Gütertransport gestellt werden.“ Wie der Schienenlärm bei einer massiven Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene reduziert werden soll, ist nicht Gegenstand der Studie. |
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18. Juli 2010: Ein Sonderfall von
Lärmsanierung an der Güterumgehungsbahn in Hamburg. Auf Wunsch der
Anlieger gibt es mehr Lärmschutz als nach der Förderrichtlinie
zulässig.
An der Güterumgehungsbahn in Hamburg werden z.Z. Schallschutzwände montiert. Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Uns ist bis heute kein Fall bekannt, in dem den Betroffenen mehr Lärmschutz zugestanden wurde als es die Förderrichtlinie zum Lärmsanierungsprogramm zulässt. Angebote von Anliegern, sich an den Kosten zu beteiligen, wenn höhere bzw. längere Schallschutzwände gebaut werden als es die Richtlinie zulässt, lehnte die Bahn konsequent ab mit dem Argument, dass die Folgekosten dann nicht geklärt seien. In Hamburg macht die Bahn nun eine Ausnahme. Auf Wunsch und mit finanzieller Beteiligung der Anlieger sowie der Stadt Hamburg werden über den sich aus der Förderrichtlinie zum Lärmsanierungsprogramm ergebenden Umfang der Lärmsanierung hinaus in etlichen Bereichen höhere bzw. längere Schallschutzwände gebaut. Pikant an der Geschichte ist, dass die Strecke längst planfestgestellt war nach der Förderrichtlinie zur Lärmsanierung. Nachträglich ging die Bahn dann auf die Wünsche der Anlieger ein. |
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06. Juli 2010: Die unendliche Geschichte der
Y-Trasse Bahngipfel Bremen: Planung der Y-Trasse Hannover-Bremen-Hamburg beginnt NEU Die Deutsche Bahn AG und Bremen bekennen
sich ausdrücklich zur "Y"-Trasse, der geplanten Neubaustrecke
zwischen Hannover und Hamburg, von der ein Ast nach Bremen führen soll. |
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06. Juli 2010:
Internationaler Bahnlärm-Kongress am 13./14. November in Boppard - am
Ort des Geschehens
Die vernetzten Bürgerinitiativen -
siehe Notiz vom 05-07-2010 - bereiten z.Z. gemeinsam mit der
Bundesvereinigung gegen Schienenlärm einen Internationalen
Bahnlärm-Kongress - IBK2010 - in Boppard vor, der am 13.
und 14. November 2010 stattfinden wird. Die Bürgerinitiativen haben
führende Wissenschaftler zu ihrem Bahnlärm-Kongress nach Boppard
eingeladen. Mitmachen sollen auch Politiker aller Ebenen. |
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05. Juli 2010: Bürgerinitiativen gegen
Schienenlärm erhöhen den Druck auf die Politik im Land massiv Ihr Netzwerk überzieht inzwischen weite Teile des Landes Die ganz großen Bürgerinitiativen am Ober- und Hochrhein, am Mittelrhein sowie am Niederrhein und in Nordrhein-Westfalen erhöhen ihren Druck auf die Politik massiv und verstärken nun die Zusammenarbeit mit anderen BI´s im jahrzehnte langen Kampf gegen Schienenlärm. Initiativen am Niederrhein, wie Lions Emmerich, Betuwe – So nicht! und die IG BISS. Im Ruhrgebiet, halten der Bürgerverein Duisburg und AVUS die Anliegen der Lärmgegner hoch. Am Unteren und Oberen Mittelrhein sind neben der Bürgerinitiative gegen Umweltschäden durch die Bahn auch die IG gegen Bahnlärm in Leutersdorf sowie in Leonberg die AGVL aktiv dabei. Zu dem großen Netzwerk der Bürgerinitiativen gehören auch weitere Netzwerke in der Schweiz und in Italien/Südtirol. |
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18. März 2010: Der ALD -
Arbeitsring Lärm der DEGA -
darf mit Bürgerinitiativen nicht zusammenarbeiten.
Die Deutsche Gesellschaft für Akustik - DEGA - hat die Voraussetzungen
geschaffen, um in einer neuen Fachgruppe, dem |
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04. März 2010: Bahn fehlt Geld zum Bau wichtiger
Strecken: 46 Projekte können
vorerst nicht realisiert werden. Betroffen sind neben Ausbauten auch
mehrere Neubaustrecken. Darunter auch Abschnitte auf der als besonders
wichtig geltenden Ausbaustrecke Karlsruhe - Basel - die
geplante Gütertrasse von Genua nach Rotterdam - siehe: europäischer
Güterverkehr und aktuelle Notizen von 06.
Juli 2009. Gerade in den jetzt zurückgestellten
Ausbauabschnitten dieser Strecke gibt es seit Jahren ganz massive
Proteste der Betroffenen - siehe www.ig-bohr.de
Die interne Positiv- und Negativliste der DB zu den geplanten Projekten aus den Jahren 2004 - 2008 finden Sie hier. |
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25. Februar 2010: : Bahnlärm im Rheintal soll leiser
werden:
10
Punkte Programm
Hessen und Rheinland-Pfalz haben die Bundesregierung und die Deutsche Bahn aufgefordert, die Menschen im Mittelrheintal besser vor Eisenbahnlärm zu schützen. "Der Bahnlärm hat ein Ausmaß erreicht, das eine unzumutbare Belastung für die Bewohner darstellt", sagte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) am Donnerstag in Mainz bei der Vorstellung eines "Zehn-Punkte-Programms Leises Rheintal". Kernforderungen der beiden Länder sind eine schnellere Auswechslung alter Güterwaggons und lärmabhängige Trassenpreise für Gütertransporte durch das Tal. |
Bundesvereinigung gegen Schienenlärm.e.V.