| Bundesvereinigung
gegen Schienenlärm e.V.
Aktuelle Notizen |
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20. August 2010:
Der Kongress - IBK2010 - wird von Bürgerinitiativen ausgerichtet und richtet sich insbesondere an Politiker in Europa, beim Bund sowie in den Ländern, Kreisen und Kommunen, um die von Bahn, Eisenbahnbundesamt und Lobbyisten zumeist einseitig geprägten Informationen zu objektivieren und zu vervollständigen. Zusammen mit Technikern, Lärmexperten, Politikern und Vertretern von Bürgerinitiativen werden anerkannte Fachgrößen zwei Tage lang über das Thema „Lärm macht krank – und was man dagegen tun kann“ sprechen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt „Stress durch Lärm“ stehen sowohl die rechtlichen Themen, hier vor allem „Versäumnisse von Politik und Bahn“, als auch ein ganzes Bündel innovativer und wirksamer Lärmschutzmaßnahmen auf dem Tagungsprogramm. Gehören Sie auch zu den
Anlieger an Schienenwegen? Fühlen Sie sich auch durch Schienenlärm
erheblich belästigt? ausführliche
Informationen zum Kongress finden Sie unter: http://www.ibk2010.de |
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12. August 2010: Eine aktuelle Studie
belegt, dass Politik und Bahn den Güterverkehr systematisch
vernachlässigt. Das Umweltbundesamt - UBA - hat eine Studie zur Infrastruktur des Schienenverkehrs in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt jetzt vor. Die Studie beschäftigt sich mit dem Ausbau des Schienennetzes in Deutschland zugunsten des Güterverkehrs. Das erklärte Ziel der Politik sei es, den Zuwachs des Güterverkehrs möglichst vollständig auf die Schiene zu bringen. UBA Präsident Jochen Flasbarth sagt dazu:.„Der Güterverkehr muss so organisiert werden, dass er den Erfordernissen des Klimaschutzes Rechnung trägt. Darum muss der Güterverkehr stärker auf die Schiene verlagert werden. Mit dem vorgelegten Ausbaukonzept können heute die Weichen für einen nachhaltigeren Gütertransport gestellt werden.“ Wie der Schienenlärm bei einer massiven Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene reduziert werden soll, ist nicht Gegenstand der Studie. |
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18. Juli 2010: Ein Sonderfall von
Lärmsanierung an der Güterumgehungsbahn in Hamburg. Auf Wunsch der
Anlieger gibt es mehr Lärmschutz als nach der Förderrichtlinie
zulässig.
An der Güterumgehungsbahn in Hamburg werden z.Z. Schallschutzwände montiert. Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Uns ist bis heute kein Fall bekannt, in dem den Betroffenen mehr Lärmschutz zugestanden wurde als es die Förderrichtlinie zum Lärmsanierungsprogramm zulässt. Angebote von Anliegern, sich an den Kosten zu beteiligen, wenn höhere bzw. längere Schallschutzwände gebaut werden als es die Richtlinie zulässt, lehnte die Bahn konsequent ab mit dem Argument, dass die Folgekosten dann nicht geklärt seien. In Hamburg macht die Bahn nun eine Ausnahme. Auf Wunsch und mit finanzieller Beteiligung der Anlieger sowie der Stadt Hamburg werden über den sich aus der Förderrichtlinie zum Lärmsanierungsprogramm ergebenden Umfang der Lärmsanierung hinaus in etlichen Bereichen höhere bzw. längere Schallschutzwände gebaut. Pikant an der Geschichte ist, dass die Strecke längst planfestgestellt war nach der Förderrichtlinie zur Lärmsanierung. Nachträglich ging die Bahn dann auf die Wünsche der Anlieger ein. |
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06. Juli 2010: Die unendliche Geschichte der
Y-Trasse Bahngipfel Bremen: Planung der Y-Trasse Hannover-Bremen-Hamburg beginnt NEU Die Deutsche Bahn AG und Bremen bekennen
sich ausdrücklich zur "Y"-Trasse, der geplanten Neubaustrecke
zwischen Hannover und Hamburg, von der ein Ast nach Bremen führen soll. |
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06. Juli 2010:
Internationaler Bahnlärm-Kongress am 13./14. November in Boppard - am
Ort des Geschehens
Die vernetzten Bürgerinitiativen -
siehe Notiz vom 05-07-2010 - bereiten z.Z. gemeinsam mit der
Bundesvereinigung gegen Schienenlärm einen Internationalen
Bahnlärm-Kongress - IBK2010 - in Boppard vor, der am 13.
und 14. November 2010 stattfinden wird. Die Bürgerinitiativen haben
führende Wissenschaftler zu ihrem Bahnlärm-Kongress nach Boppard
eingeladen. Mitmachen sollen auch Politiker aller Ebenen. |
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05. Juli 2010: Bürgerinitiativen gegen
Schienenlärm erhöhen den Druck auf die Politik im Land massiv Ihr Netzwerk überzieht inzwischen weite Teile des Landes Die ganz großen Bürgerinitiativen am Ober- und Hochrhein, am Mittelrhein sowie am Niederrhein und in Nordrhein-Westfalen erhöhen ihren Druck auf die Politik massiv und verstärken nun die Zusammenarbeit mit anderen BI´s im jahrzehnte langen Kampf gegen Schienenlärm. Initiativen am Niederrhein, wie Lions Emmerich, Betuwe – So nicht! und die IG BISS. Im Ruhrgebiet, halten der Bürgerverein Duisburg und AVUS die Anliegen der Lärmgegner hoch. Am Unteren und Oberen Mittelrhein sind neben der Bürgerinitiative gegen Umweltschäden durch die Bahn auch die IG gegen Bahnlärm in Leutersdorf sowie in Leonberg die AGVL aktiv dabei. Zu dem großen Netzwerk der Bürgerinitiativen gehören auch weitere Netzwerke in der Schweiz und in Italien/Südtirol. |
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18. März 2010: Der ALD -
Arbeitsring Lärm der DEGA -
darf mit Bürgerinitiativen nicht zusammenarbeiten.
Die Deutsche Gesellschaft für Akustik - DEGA - hat die Voraussetzungen
geschaffen, um in einer neuen Fachgruppe, dem |
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04. März 2010: Bahn fehlt Geld zum Bau wichtiger
Strecken: 46 Projekte können
vorerst nicht realisiert werden. Betroffen sind neben Ausbauten auch
mehrere Neubaustrecken. Darunter auch Abschnitte auf der als besonders
wichtig geltenden Ausbaustrecke Karlsruhe - Basel - die
geplante Gütertrasse von Genua nach Rotterdam - siehe: europäischer
Güterverkehr und aktuelle Notizen von 06.
Juli 2009. Gerade in den jetzt zurückgestellten
Ausbauabschnitten dieser Strecke gibt es seit Jahren ganz massive
Proteste der Betroffenen - siehe www.ig-bohr.de
Die interne Positiv- und Negativliste der DB zu den geplanten Projekten aus den Jahren 2004 - 2008 finden Sie hier. |
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25. Februar 2010: : Bahnlärm im Rheintal soll leiser
werden: Hessen und Rheinland-Pfalz haben die Bundesregierung und die Deutsche Bahn aufgefordert, die Menschen im Mittelrheintal besser vor Eisenbahnlärm zu schützen. "Der Bahnlärm hat ein Ausmaß erreicht, das eine unzumutbare Belastung für die Bewohner darstellt", sagte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) am Donnerstag in Mainz bei der Vorstellung eines "Zehn-Punkte-Programms Leises Rheintal". Kernforderungen der beiden Länder sind eine schnellere Auswechslung alter Güterwaggons und lärmabhängige Trassenpreise für Gütertransporte durch das Tal. 10 Punkte Programm |
Bundesvereinigung gegen Schienenlärm.e.V.