| Bundesvereinigung
gegen Schienenlärm e.V.
Aktuelle Notizen 2008 |
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11. Dezember 2008: UNESCO Welterbe oberes
Mittelrheintal in Gefahr? Das Mittelrheintal ist eine viel befahrene Verkehrsader: Neben der Schifffahrt auf dem Fluss wird das Ufer auf jeder Seite durch eine Bundesstraße und eine Eisenbahnlinie stark frequentiert. Seit Jahren kämpfen die Betroffenen gegen den ständig zunehmenden Schienenlärm. Jetzt beobachtet die UNESCO die Entwicklung im Rheintal mit Sorge. Der in höchstem Maße gesundheitsgefährdende Güterverkehr gehört völlig aus dem Mittelrheintal entfernt. Sofortiges Handeln ist gefordert! (Horst Wadehn, Vorsitzender und Geschäftsführer des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.) Bahn
und Politik sind dringend gefordert, den Lärm im Rheintal zu reduzieren
statt zu erhöhen - wie bisher. Bereits bei Antragstellung wies die
UNESCO auf das Lärmproblem hin und forderte Nachbesserung des Antrages.
Sie verlangte u.a. Angaben von Maßnahmen, die zu einer wesentlichen
Lärmreduzierung führen. Der Antragsteller (Rheinland-Pfalz und Hessen)
überarbeiteten zwar ihren Antrag - die Forderungen ignorierten Bahn und
Politik jedoch. weitere
Informationen finden Sie hier
www.pro-rheintal.de |
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05. August 2008: Lärmkarte
des Eisenbahnbundesamtes im Netz
EBA-Lärmkarte
Werte stimmen nicht mit bereits ermittelten Werten überein - zum Nachteil für die Betroffenen. ein Beispiel finden Sie hier Die BVS hat mit dem folgenden Schreiben das Eisenbahnbundesamt zu einer Stellungnahme aufgefordert An das Eisenbahnbundesamt
Wir bitten um eine Stellungnahme. |
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21. Juli 2008: Schienenbonus gibt es
nicht mehr??? "Der Schienenbonus darf laut EU-Richtlinie nicht mehr angerechnet werden. Es gibt ihn nicht mehr. Das sollte mittlerweile jedem nationalen Betreiber und Ministerium klar sein!" Zu dieser - in einem Gespräch mit der AGUS - gemachten Äußerung von der EU Abgeordneten Dr. Sommer (Verkehrsausschuss) .möchte die BVS folgende Anmerkung machen: Das Zitat ist missverständlich. Es ist leider nicht so, dass es den Schienenbonus nicht mehr gibt. Bisher gilt nach wie vor die BImSch und die Schall 03. Das Bundesumweltministerium hat vor einiger Zeit dem Umweltbundesamt (UBA) den Auftrag erteilt, eine Studie zum Schienenbonus vorzubereiten. Ausgelöst durch die ständig zunehmende Kritik am Schienenbonus und durch neuere Forschungsergebnisse soll die Berechtigung des Schienenbonus in einer groß angelegten Studie vom UBA überprüft werden. Frau Dr. Sommer bezieht sich bei ihrer Aussage auf die Vorläufigen Berechnungsmethode für den Umgebungslärm an Schienenwegen (VBUSch , 10. Mai 2006). Siehe dazu Seite 4 des folgenden Links: http://www.lanuv.nrw.de/geraeusche/pdf/VBUSCH.pdf Dort heißt es zur Erstellung von Lärmkarten: Die Anwendung des Schienenbonus entfällt, da es sich bei den Lärmindizes entsprechend Anhang I der Richtlinie 2002/49/EG /5/ um A-bewertete äquivalente Dauerschallpegel gemäß ISO 1996 - 2 /7/ handelt und insofern Beurteilungszu- oder -abschläge für die Lästigkeit von Geräuschen nicht berücksichtigt werden können. Der Schienenbonus wird dann bei der anschließenden Aufstellung der Lärmaktionspläne berücksichtigt. Für die Erstellung der Lärmkarten zum Schienenverkehrslärm ist das Eisenbahnbundesamt zuständig. (siehe auch Aktuelle Notiz vom 29.5.2008) Seit dem 30.6.2008 finden Sie nun die Lärmkarten zum Schienenverkehrslärm unter folgendem Link: Lärmkarten |
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17. Juli 2008: Schlafstörungen durch
Vorbeifahrpegel (siehe Aktuelle Notiz
vom 16. Juni 2008,Schienenlärmkongress
Freiburg) Unter diesem Link http://www.region-suedlicher-oberrhein.de finden Sie die auf dem Kongress gehaltenen Vorträge von: Prof. Dr. Barbara Griefahn, Universität Dortmund (siehe dazu Schlafstörungen) Dr. Ulrich Storost, Bundesverwaltungsgericht Leipzig Prof. Dr. Ullrich Martin, Universität Stuttgart Peter Westenberger, DB AG Berlin Dr. Dieter Karlin, Regionalverband Südlicher Oberrhein, Freiburg |
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17. Juni 2008: dB
Rechner: Der dB Rechner zur Ermittlung des Lärms ist - nachdem die Homepage des Deutschen Arbeitsrings für Lärmbekämpfung gelöscht wurde - u.a. unter folgendem Link zu finden: http://www.laermkontor.de/ Linke Spalte Online- Lärmberechnung Unter den aufgeführten Links finden Sie Berechnungswerkzeuge, mit denen Sie Schallpegel addieren und mitteln und Straßen- sowie Schienenlärm berechnen können. |
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16. Juni 2008: Schienenlärmkongress 11.
Juli 2008, Freiburg: Der Regionalverband Südlicher Oberrhein und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg laden zu einem ersten Schienenlärmkongress ein. Es sind Beiträge vorgesehen, die Betroffene hellhörig machen- z.B.: Schienenbonus-Fluch oder Segen?, Lärmschutzstrategie der DB AG, Schienenlärm in der Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichtes auch der aktuelle Stand der Lärmwirkungsforschung soll vorgestellt werden. Tagungsprogramm und Anmeldungsformular hier |
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01.
Juni 2008: Bürgernetzwerke gegen Bahnlärm gegründet: www.pro-rheintal.de und www.Agus-Umwelt.de |
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29. Mai 2008: Lärmaktionspläne sollen die
Lärmbelastung senken, ohne dass der Schienenlärm der Deutschen Bahn
bisher berücksichtigt wird: Die Lärmkarten der Länder liegen - nach § 47c Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) - inzwischen größtenteils vor. Bis zum 18. Juni 2007 sollten diese Lärmkarten bereits erstellt sein für Ballungsräume über 250.000 Einwohner. Diese Lärmkarten sollen für Städte und Gemeinden eine wichtige Grundlage bilden, um Lärmprobleme bei kommunalen Planungen zu berücksichtigen. Durch gezielt Maßnahmen (Lärmaktionspläne) soll die Lärmbelastung in einem abgestuften Zeitplan reduziert werden. . Bis zum 18. Juli 2008 sollen deshalb nun Lärmaktionspläne erstellt werden. Den durch Schienenlärm betroffenen Menschen ist nicht zu vermitteln, dass der Schienenlärm in den Lärmaktionsplänen nicht erfasst ist, da von der DB angeblich bis heute keine Angaben zum Schienenverkehr vorliegen. Für die Daten zum Schienenlärm ist das Eisenbahn-Bundesamt zuständig. Auf seiner Homepage ist die Weitergabe der Daten für Anfang 2008 in Aussicht angekündigt. Wie sieht eine Maßnahmenplanung zur Lärmminderung ohne Berücksichtigung des Schienenlärms aus? Die für die Umsetzung der Maßnahmen Verantwortlichen beeilen sich, gleichzeitig mit Veröffentlichung der Lärmaktionspläne unmissverständlich klarzustellen, dass es keinen Anspruch auf Lärmsanierung gibt. Maßnahmen zum Lärmschutz, die aber nicht den Gesamtlärm berücksichtigen, bleiben Stückwerk und Augenwischerei. siehe auch http://www.eisenbahn-bundesamt.de/Service/laerm/laerm_start.htm |
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Mai 2008: Gemeinsam sind wir
stark - Ankündigung von 2 Veranstaltungen im Mai 1. Internationale Tagung der Allianz gegen Umweltschäden durch
Schienenverkehr - AGUS Pro Rheintal Die zweite Veranstaltung ist eine Auftaktveranstaltung zu "Pro Rheintal" - ein Bürgernetzwerk, das aus "der Taufe" gehoben und der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Die Initiatoren dieser Veranstaltung suchen ebenfalls das Engagement auf internationaler Ebene von Rotterdam bis Genua - ausgehend von den Problemen, die durch den massiven Güterverkehr im Mittelrheintal entstanden sind. Veranstaltung Pro
Rheintal |
| 30.
Januar 2008: Wer ist schuld am verpfuschten Lärmschutz? Nichts hält ewig, weiß der Handwerker. In diesem Fall waren es drei Wochen. Dann flogen Teile der Lärmschutzwände entlang der im Dezember 2002 eröffneten ICE-Strecke Frankfurt-Köln herum, wenn ein Zug vorbeifuhr – und fortan konnte man sich über das technische Wunderwerk nur wundern. Ein Pressebericht zu einem unglaublichen Fall Die BVS berichtete ausführlich über diesen unglaublichen Fall hier Die Erklärung der DB:: Es habe an Praxiserfahrung gefehlt : „Es ist die erste Bahnstrecke in Deutschland, auf der Tempo 300 gefahren wird.“ |
Bundesvereinigung gegen Schienenlärm.e.V.