Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V.

Aktuelle Notizen in 2003

Aktuelle Notizen 2002

Aus unserer Mitgliedschaft

Aus der BVS

April: 30. 04. 03 - Tag gegen den Lärm. 

März: 1. 3. 03: Workshop zur Bekämpfung von Schienenlärm. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) veranstaltet am Freitag, den  4. April 2003, in München einen Workshop zur Bekämpfung von Schienenlärm. Die Veranstaltung findet von 10.30 bis 17.00 Uhr im Gewerkschaftshaus München (Ludwig-Koch-Saal, Schwanthalerstr. 64)  statt. Bei der Veranstaltung werden Vertreter des Umweltbundesamtes, des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, der Deutschen Bahn, des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz sowie unabhängige Sachverständige referieren. Der Tagungsbeitrag beträgt 20 Euro (inkl. Verpflegung und Tagungsunterlagen).
Im Workshop soll über notwendige neue Vorschriften (16. BImSchV, Novellierung der Schall 03, europäische Vorschriften u.a.) sowie vorbildliche Lösungen bei der Bekämpfung von Schienenlärm (z.B. das Schweizer Modell) gesprochen werden. Es sollen eine Bewertung des Lärmsanierungsprogrammes des Bundes vorgenommen und Vorschläge für dessen Weiterentwicklung erarbeitet werden.Schließlich sollen auch die besonderen Fragen der Schallemission und der Lärmbeurteilung von Straßenbahnen behandelt werden. siehe: www.vcd.org 

März: 1. 3. 03: Mehr Verkehrslärm - höherer Blutdruck. Eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA) bestätigt den bereits schon früher festgestellten Zusammenhang zwischen Verkehrslärm und Bluthochdruck. Menschen aus stark mit Verkehrslärm belasteten Wohngebieten sind häufiger wegen Bluthochdrucks in ärztlicher Behandlung als diejenigen, die an weniger belasteten Straßen wohnen. Besonders deutlich ist der Zusammenhang zwischen Bluthochdruck-Behandlung und der nächtlichen Lärmbelastung. Der Studie zufolge hatten Menschen, die nachts vor ihrem Schlafzimmerfenster einen mittleren Schallpegel von 55 dB(A) oder mehr hatten, ein fast doppelt so hohes Risiko, wegen Bluthochrucks in Behandlung zu sein, wie diejenigen, bei denen der Mittelungspegel unter 50 dB(A) lag. siehe: www.umweltbundesamt.de  und dort "Presse".

Februar: 1. 2. 03:  Ein Vergleich von Programmen zur Berechnung des Beurteilungspegels hat gezeigt, dass die Programme zu unterschiedlichen Ergebnissen  kommen - trotz identischer Eingaben. Die Abweichungen liegen bei rund +/- 2 dB(A). Es ist nicht auszuschließen, dass sich bei Berechnungen komplexer Verhältnisse ( z. B. bei Oktavmessungen) mit verschiedenen Rechenprogrammen noch weit höhere Differenzen als die o. g. ergeben können. Es ist die Frage, ob bei Planfeststellungsverfahren ein Schallschutzanspruch  eingeräumt wird, wenn ein Gegengutachter einen Schallschutzanspruch errechnet, während der Projektträger zu dem Ergebnis kommt, dass die Grenzwerte eingehalten sind. 

Januar: 13. 1. 03: Das Umweltbundesamt führt z. Z. eine Online Umfrage zur Lärmbelästigung durch. Wenn Sie sich durch Schienenlärm belästigt fühlen, dann beteiligen Sie sich doch auch an dieser Lärmumfrage: www.umweltbundesamt.de  (und dort "Presse" dann "Lärmbelästigung"). Der Fragebogen enthält nur wenige Fragen und ist in 2-3 Minuten ausgefüllt. Mit Ihrer Beteiligung tragen Sie ein wenig dazu bei, die Auswertung zur Belästigung durch Verkehrslärm etwas zu relativieren, denn es gibt eine erheblich höhere Betroffenheit durch Schienenlärm, was die üblichen Umfragemethoden nicht entsprechend erfassen. Siehe dazu unseren Kommentar zu Prozentangaben in Tabellen zum Straßen-, Flug- und Schienenlärm. 

Januar: 10. 1. 03: Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Verein für Umweltrecht veranstalten am Freitag, den  7. Februar 2003, in Hamburg einen Workshop zum Thema "Lärmbekämpfung durch Stadt- und Verkehrsplanung". Die Veranstaltung findet von 10.30 bis 16.30 Uhr in der Evangelischen Akademie Nordelbien (Esplanade 15)  statt.
Der Workshop will das bestehende Immissionsschutzrecht im Hinblick auf dessen Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Verkehrslärm untersuchen. Außerdem wird sich die Tagung mit Anspruch und Wirklichkeit von Lärmminderungsplanung sowie Stadt- und Verkehrsplanung als Instrument der Lärmbekämpfung auseinandersetzen.
Schließlich sollen Vorschläge für eine Reform des Immissionsschutz- und Planungsrechts im Hinblick auf einen verbesserten Lärmschutz diskutiert werden. 



 

Stichwortkatalog    Aktuelle Notizen 2001    Aktuelle Notizen 2002